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BORKEN. Seit dem 1. September läuft eine Umfrage des ADFC, mit der die Fahrradfreundlichkeit der Städte und Kommunen ermittelt werden soll. Bürgermeisterin Mechthild Schulze Hessing bittet die Bürgerinnen und Bürger um ihre Teilnahme. “Das Fahrrad oder die Fiets haben bei uns im Westmünsterland eine ganz besondere Bedeutung. Aus der Mobilitätsuntersuchung des Kreises Borken aus dem Jahre 2015 ist bekannt, dass bei uns in Borken rund 30 Prozent der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wir wollen nun einen Gang höher schalten“, sagt Borken erste Bürgerin. Das städtische Radverkehrskonzept sei ein wichtiger Meilenstein, die erste Fahrradstraße an der Straße Lange Stiege werde aktuell eingerichtet. „Durch die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept der Stadt Borken wollen wir dem Radverkehr in Borken einen größeren Stellenwert geben, um Borken zu einer noch fahrradfreundlicheren Stadt zu machen. Ein Baustein zu diesem Ziel ist die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS). Wir bitten alle Borkenerinnen und Borkener, sich ein paar Minuten für die Befragung auf www.fahrradklima-test.adfc.de zu nehmen. Es lohnt sich!”, so Schulze Hessing.

Bei der Online-Umfrage werden 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob die Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren insgesamt sicher anfühlt. 170.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich 2018 an der Umfrage beteiligt – 40 Prozent mehr als 2016. Sie haben 683 Städte und Gemeinden bewertet. Borken schloss beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test 2018 mit der Gesamtbewertung (Schulnote) 3,4 ab und belegte damit Platz 31 von 311 für Kommunen zwischen 20.000 und 50.000.

Die Umfrage findet noch bis zum 30. November 2020 über die Internetseite www.fahrradklima-test.adfc.de statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. (pd/kre)