Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing schnitt heute das Band über der neuen A-Brücke durch und gab sie damit für den Verkehr frei. Fotos: E. Kremer

BORKEN. Freie Fahrt heißt es ab sofort für alle, die von der Mönkenstiege zur Heidener Straße wollen – oder auch in der Gegenrichtung unterwegs sind. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing eröffnete heute Morgen feierlich die neue Brücke über die Borkener Aa. Sie ist Teil der neuen Verkehrsführung, zu der ein großer Kreisverkehr gehört und in deren Rahmen auch der Lauf der Aa verlegt wurde.

Kosten- und Zeitrahmen seien eingehalten worden, die Arbeit seien trotz Corona-Erschwernisse planmäßig vorangegangen, lobte Schulze Hessing die heimischen Baufirmen Haddick und Stewering, die hier als Arbeitsgemeinschaft (ArGe) agierten. 3,4 Millionen Euro wurden im ersten Teilabschnitt des Mühlenareals verbaut, zum Teil sind es Fördermittel des Landes. In den nächsten Schritten werden zwei bestehende Häuser abgerissen und ein neues gebaut. Außerdem soll es hier eine Aa-Terrasse mit viel Aufenthaltsqualität geben.

„Im Volksmund und bei den Bauarbeitern wird sie bereits Theos Brücke genannt, weil das Objekt für Sie, Herr Heitkamp (Anm. d. Red.: Theo Heitkamp ist Geschäftsführer der Firma Stewering) eine echte Herzensangelegenheit war“, scherzte die Bürgermeisterin. Den offiziellen Namen für die Brücke müsse man aber erst noch finden. Unter anderem sei Stadtarchivar Norbert Fasse in dieser Sache bereits tätig. Das Mühlenareal sei ein herausragendes Bauwerk sowie ein einladendes Entrée und werde die Stadt über Jahrzehnte prägen, so Schulze Hessing. Ende 2022 sollen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. (kre)

PS. In der kommenden Print-Ausgabe der HALLO berichten wir ausführlich.