Ein Piekser tut nicht weh: Sonntag ist Weltblutspendetag. Täglich werden rund 15.000 Blutspenden in Deutschland benötigt. Foto: DRK-Blutspendedienst

KREIS BORKEN. Täglich werden rund 15.000 Blutspenden zur Versorgung von kranken und verletzten Menschen in Deutschland benötigt. Unter dem Slogan „Erst wenn‘s fehlt, fällt’s auf!“ macht der Blutspendedienst im DRK-Pressedienst auf die Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Corona-Pandemie alle in Atem hält, werden Blutspenden dringender benötigt denn je. Vor allem die Krankenhäuser brauchen wieder verstärkt Blutkonserven, nachdem sie ihren Dienst in den Operationssälen nach einer Corona-Pause wieder hochgefahren haben. Gesucht werden besonders regelmäßige Blutspender – „jetzt so dringend wie noch nie“, unterstreicht das Rote Kreuz.

Die DRK-Ortsvereine organisieren in der Region die Blutspenden. Ein großes Helferteam steht jeweils ehrenamtlich bereit, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Der Kreis Borken gehört nach wie vor zu den spenderstarken Regionen in Westfalen-Lippe. 2019 wurden 37.362 Blutspender registriert, im Jahr zuvor waren es sogar 38.588.

Um aus wegen der Corona-Pandemie aus einer Spende-Talsohle herauszukommen, gebe es nur einen Ausweg, empfiehlt das Rote Kreuz: Blut spenden! Das ist unter anderem in der kommenden Woche zu folgenden Zeiten möglich: am Montag, 15.06. in der St.-Andreas-Grundschule, Friedmate 11, in Ahaus; am Montag, 15.06., und Dienstag, 16.06., in der Katholischen Grundschule, Borkener Damm 46 – 48 in Hochmoor; am Mittwoch, 17.06., und Donnerstag, 18.06., in der Abraham-Frank-Sekundarschule, Paulusstr. 5-9 in Ramsdorf; am Freitag, 19.06., in der St.-Anna-Realschule, Klosterstr. 38, in Stadtlohn.

Weitere Informationen zur Blutspende gibt es unter http://www.drkborken.de/angebote/bevoelkerungsschutz-und-rettung/blutspende.html (pd/kre)