Die Kreispolizei stellte in einer Woche 990 Tempoverstöße fest. Foto: AdobeStock

KREIS BORKEN. Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt ist ein Autofahrer über die B224 in Raesfeld-Erle gerast: Statt der dort außerorts zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h wies das Ergebnis der Radarmessung ein Tempo von 142 km/h aus – ein negativer Spitzenwert innerhalb der Geschwindigkeitsverstöße, die der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken in der zurückliegenden Woche erfasst hat.

Die Beamten hatten in der vergangenen Woche insgesamt 19 Messstellen im Kreisgebiet eingerichtet. Die Kontrollen erfassten 8.261 Fahrzeuge – rund acht Prozent davon waren zu schnell unterwegs. Sieben Fahrzeuge wiesen dabei ein so hohes Tempo auf, dass dies ein Fahrverbot nach sich ziehen dürfte. Insgesamt ergingen 77 Anzeigen über eine Ordnungswidrigkeit. In 546 Fällen werden Verwarngelder fällig.

Besonders schwerwiegende Überschreitungen ergaben sich neben dem genannten zudem außerorts in Gronau, wo auf der Alstätter Straße bei zulässigen 70 km/h ein Auto mit 109 km/h die Kontrolle passierte. Bei den innerörtlichen Messungen stellten die Beamten in Rhede einen Wagen fest, der die Hardtstraße mit einer Geschwindigkeit von 54 km/h befuhr – erlaubt ist dort ein maximales Tempo von 30 km/h.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen. Sie führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Die Geschwindigkeitsüberwachung soll dazu beitragen, dies zu bekämpfen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Verkehrsdienst der Polizei setzt die Kontrollen im gesamten Kreis Borken auch künftig weiter fort. (pd/kre)