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BORKEN. Schiedsfrauen und Schiedsmänner schlichten bei nachbarschaftlichem Streit ein und versuchen gütliche Lösungen zwischen den Bürgern zu finden. Nicht selten können sie eine Einigung zwischen Kontrahenten erreichen und ein Gerichtsverfahren vermeiden. Damit entlasten die Schiedsleute nicht nur die Gerichte, sie wirken auch am guten gesellschaftlichen Miteinander mit.

Die Stadt Borken sucht aktuell wieder Personen, die sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit im Schiedsamtsbezirk Borken mit Marbeck, Grütlohn, Hoxfeld, Rhedebrügge und Westenborken interessieren. Vorbehaltlich eines entsprechenden Ratsbeschlusses soll der derzeitige Schiedsamtsbezirk aufgeteilt werden. In diesem Fall wird eine Schiedsperson für den Bereich Borken/Ost und Marbeck sowie eine weitere Schiedsperson für den Bereich Borken/West mit Grütlohn, Hoxfeld, Rhedebrügge und Westenborken gesucht.

Für das Schiedsamt kommt infrage, wer „nach Persönlichkeit und Fähigkeiten für das Amt geeignet ist, die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzt und nicht unter Betreuung steht, nicht jünger als 30 Jahre und nicht älter als 70 Jahre ist, in dem Schiedsamtsbezirk seinen Wohnsitz hat und nicht durch gerichtliche Anordnungen in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist.“ Für die ehrenamtliche Tätigkeit gibt es eine Aufwandsentschädigung. Die Dauer einer Wahlperiode beträgt fünf Jahre.

Bewerbungen sind bis zum 30. Januar 2022 an die Stadt Borken, Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Im Piepershagen 17, zu richten. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgrund sind ausdrücklich erwünscht. Ansprechpartnerin für Fragen ist Frau Vogelsang, Tel.: 02861/939-195. (pd/kre)