Christian Abbing und Landrat Dr. Kai Zwicker beim Ortstermin auf der K14. Fotos: E. Kremer

KREIS BORKEN/RAMSDORF. Interessante Einblicke in die Arbeit der Straßenbauabteilung des Kreises gab es heute bei einem Ortstermin auf der K14 (Holthausener Straße) im Außenbereich von Ramsdorf. Anhand eines sanierungsbedürftigen Abschnittes der Kreisstraße erläuterten Christian Abbing, Abteilungsleiter Kreisstraßenbau und -unterhaltung, sowie Landrat Dr. Kai Zwicker die vorgesehenen Maßnahmen, die exemplarisch für viele andere Instandhaltungsaktionen der Kreisstraßen stehen.

So werden alle zwei Wochen sämtliche 460 Kreisstraßenkilometer sowie 360 Kilometer Radweg von einem Streckenkontrollwagen angefahren. Die vorgefundenen Schäden, oft nur oberflächlich und für den Laien kaum erkennbar, werden dokumentiert und in der Fachabteilung des Kreises ausgewertet. In Summe ergibt sich daraus der Plan, nachdem die Kreisstraßen saniert werden. „Wir haben mit dieser Art der Priorisierung gute Erfahrung gesammelt, können so recht zeitnah die Schäden abarbeiten“, berichtete Christian Abbing. In der Regel müsse man lediglich die Deckschicht sanieren, punktuell aber auch schon mal in den Unterbau.

Im Falle der K14 bleiben die Sanierer an der Oberfläche. Konkret werden auf den 524 Metern zwischen Kreisverkehr und Kurve im August und September Risse und Löcher im Asphalt gefüllt, Wurzelerhebung auf dem Radweg begradigt und der Belag der Radwegbrücke erneuert. Im Bereich der Kurve wird ein Keil in die Fahrbahn gefräst und die Deckschicht verstärkt. Zudem gibt es punktuelle Sanierungen im weiteren Streckenverlauf und eine Schadensbeseitigung auf der K21 zwischen Südlohn und Oeding. Den Auftrag hat eine Firma aus der Region übernommen. Die Erneuerung des Brückenbelages wird vom Interkommunalen Bauhof des Kreises erledigt. Die Sanierungskosten betragen insgesamt rund 100.000 Euro. 85 Prozent davon übernimmt das Land NRW im Rahmen des Sonderprogramm „Erhaltungsinvestition“. (kre)

Der Brückenbelag wird ausgetauscht, hier sollen rutschhemmende GFK-Planken eingebaut werden. Der Übergang zum Asphalt wird angeglichen.