Raum für Gründergeist

Anfang Dezember bezieht das Gründerzentrum Borken seine neuen Räumlichkeiten im „Basecamp“ der „Netgo“-Unternehmensgruppe an der Weseler Straße.

Die Gesellschafter der Gründerzentrum Borken GmbH machten sich ein persönliches Bild des Baufortschritts. Fotos: V. Rickert

Borken. Angepeilt war der 1. November dieses Jahres, nun wird der Umzug des Gründerzentrums Borken (HALLO berichtete) aufgrund einiger Verzögerungen auf der Baustelle des neuen „Netgo-Basecamp“ an der Weseler Straße erst am 1. Dezember vollzogen. Am gestrigen Dienstag (15. Oktober) machten sich die Gesellschafter der Gründerzentrum Borken GmbH gemeinsam mit Netgo-Geschäftsführer Benedikt Kisner ein persönliches Bild vom Bauvorschritt und zeigten sich beeindruckt von den hellen, offenen und vor allem hochmodernen Räumlichkeiten. „Auch aus technischer Sicht sind wir hier auf dem allerneuesten Stand“, erklärte Benedikt Kisner und teilte mit, dass es zum Beispiel im gesamten Gebäude keinen einzigen Lichtschalter gebe, da das Licht über Sensoren gesteuert werde. „Mit dem Gründerzentrum setzt die Stadt Borken ein deutliches Zeichen dafür, dass Existenzgründer in Borken herzlich willkommen sind“, so Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing im Rahmen der Besichtigung und ergänzte: „Hier wird kreativer Raum geschaffen, um den Gründergeist zu beflügeln und Menschen bei dem Start in die Selbstständigkeit tatkräftig zu unterstützen.“

Im neuen Gründerzentrum stehen jungen Existenzgründern insgesamt elf Büros, ein Konferenzraum sowie eine große Coworking-Fläche zur Verfügung.

Interessenten gesucht

Auf einer Gesamtfläche von rund 400 Quadratmetern stehen den Existenzgründern demnächst insgesamt elf Büros mit einer Größe von 13 bis rund 25 Quadratmetern zur Verfügung, und das zu einem Mietpreis in Höhe von sieben Euro pro Quadratmeter. „Drei der jetzigen Mieter des Gründerzentrums im alten Gebäude an der Landwehr werden mit in die neuen Räumlichkeiten umziehen, zudem haben wir bereits drei weitere Mietverträge mit Start-Up-Unternehmen und jungen Existenzgründern geschlossen“, erläuterte Katrin Damme von der Wirtschaftsförderung der Stadt Borken die derzeitige Situation und zeigte sich ebenso wie Julia Ohters, Geschäftsführerin der Gründerzentrum Borken GmbH, optimistisch, dass für die verbleibenden Büros in den kommenden Wochen noch Mieter gefunden werden.

In wenigen Wochen wird die Coworking-Fläche ebenso wie die Büros fertiggestellt sein.

Kreativität und Kommunikation

Die große Coworking-Fläche bildet das Herz des Gründerzentrums. Hier kann ein Arbeitsplatz inklusive Internet stunden-, tage- oder monatsweise für einen geringen Preis gemietet werden. „Das Angebot der Coworking-Fläche richtet sich vor allem an Pendler oder auch Existenzgründer, die sonst von zu Hause oder dem Café aus arbeiten“, berichtet Kathrin Damme. Einmieten kann man sich übrigens ganz bequem über eine App, die in Kürze freigeschaltet wird. Treffpunkt für alle Mieter bilden zudem die große Küche mit Sitzgruppe sowie der Konferenzraum, der nach Absprache von allen Mietern genutzt werden kann. „Damit sind wir dem großen Wunsch der Mieter, nach Raum für Austausch und Kommunikation untereinander, nachgekommen“, so Katrin Damme.

Wer Interesse hat, eines der noch freien Büros zu mieten oder sich für die Einmietung in die Coworking-Fläche interessiert, kann sich hierzu via E-Mail an Katrin Damme, Tel. 02861/939343, E-Mail: gruenderzentrum@borken.de wenden. (vr)