Der Ramsdorfer Postweg bekommt Fahrradstreifen. Foto: kre

BORKEN. Achtung Autofahrer! Ab dem kommenden Montag (1.3.) beginnen Bauarbeiten am Ramsdorfer Postweg. Teilstücke werden dann stadteinwärts nur noch als Einbahnstraße nutzbar sein. Im Rahmen der Sanierung von Kanal und Straßenbelag werden beidseitig der Straße auch Radstreifen angelegt. Bis Ende Oktober sollen die Baumaßnahmen beendet sein.

Auslöser der Arbeiten sind umfangreiche Schäden am Straßenbelag und an den Kanälen. Betroffen ist der gesamte Bereich beginnend an der Landwehr bis zur Einmündung der Max-Planck-Straße (Höhe Stienemann). Neben der allgemeinen Sanierung werden auch Ziele des Radverkehrskonzeptes der Stadt Borken umgesetzt. Der Ramsdorfer Postweg ist seit dem Durchstich der Bahnhofstraße eine Hauptachse für Radfahrer in die Innenstadt. Allerdings gibt es hier bislang keine besonderen Einrichtungen für mehr Verkehrssicherheit. Nun soll ein beidseitiger Fahrradschutzstreifen von der Landwehr bis zur Gelsenkirchener Straße angelegt werden. In den Kreuzungsbereichen signalisiert eine rote Markierung dem motorisierten Verkehr, dass hier mit Radfahrern zu rechnen ist.

Die Straßenbau- und Kanalarbeiten sollen in zwei Bauabschnitten erfolgen, so die Stadt Borken. Der erste Abschnitt beginnt an der Kreuzung Max-Planck-Straße und endet vor der Kreuzung Hohe Oststraße. Der zweite Abschnitt betrifft die Strecke Hohe Oststraße bis zur Landwehr. „Während der Bauzeit wird eine Einbahnstraßenregelung stadteinwärts eingerichtet. Hierfür wird zu Beginn eine Umleitungsstrecke über die Gelsenkirchener Straße und Hansestraße ausgeschildert. Es wird mit dem Kanalbauarbeiten und der Sanierung der Rinnenanlage im ersten Abschnitt begonnen. Die Kanalergänzung für den Schmutzwasserkanal beginnt bei Hausnummer 14 und endet in Höhe der Straße Ebbingsdiek. Außerdem werden in beiden Abschnitten die Rinnenanlagen, Schachtdeckel und die Asphaltdecke erneuert. Zusätzlich werden im zweiten Abschnitt die Gehweganlage und Parkbuchten erneuert“, schreibt die Pressestelle der Stadt.

Für die oben genannte Asphaltdeckensanierung wurde eine Förderung beim “Sonderprogramm Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur” beantragt. Hierzu wird mit einer Zuwendung in Höhe von 228.000 EUR gerechnet. Für die Markierungsarbeiten der Fahrradwege in Form von Schutzstreifen und Radfahrstreifen sollen aus dem Förderprogramm “Nahmobilität” 45.000 Euro fließen. Die Gesamtkosten werden ca. 1,3 Mio. Euro betragen. Für die Baumaßnahme hat die Borkener Firma Haddick Projekt GmbH den Zuschlag erhalten. (pd/kre)