Der Bauausschussvorsitzender Markus Lansmann, Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Julian Thien vom Büro Lindschulte und der Technische Beigeordnete Jürgen Kuhlmann gaben gestern die neue Brücke zum Stadtpark frei. Fotos: E. Kremer

BORKEN. Die zweite Etappe bei der Umgestaltung des Mühlenviertels ist abgeschlossen. Gestern Nachmittag (9.6.) wurde die neue Brücke zwischen dem Stadtpark zur Straße Am Geelen Graben freigegeben. “Damit ist ein weiterer Meilenstein bei der Umgestaltung des Mühlenareals erreicht”, sagte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing im Beisein von Vertretern des Bauauschusses, der Ratsfraktionen und beteiligten Firmen.

Die Stahlbrücke mit rutschfestem Holzbelag läuft bogenförmig über die Borkener Aa. Sie sei 11.80 Meter lang und 2,50 Meter breit, so Schulze Hessing, die weitere Zahlen nannte. Für die Gründung der rund sechs Tonnen schweren Konstruktion seien Bohrpfähle von mehr als 12 Meter Länge in den Boden getrieben worden. Die Kosten von 200.000 Euro (darin sind auch die Zuwegungen enthalten) werden zu 60 Prozent vom Land als städtebauliche Maßnahme gefördert.

Auf die städtebauliche Bedeutung ging auch der technische Beigeordnete der Stadt Jürgen Kuhlmann ein. „Wir haben die exklusive Situation, dass der Stadtpark weit ins Stadtzentrum hineinragt.“ Die Bogenform der beiden neuen Brücken symbolisiere auch den Bogenschlag in die Innenstadt. In den nächsten Monaten werde der Neubau des Stauwehrs, der Fischtreppe und einer Fuß- und Radwegebrücke am Wehr in der alten Mühlenstraße vorangetrieben. Auch die „Stadtterrassen mit Sitztreppen an den Ufern der Borkener Aa“ werden demnächst gebaut. Direkt neben der neuen Brücke werde ein Labyrinth angelegt. „Der Ersatzbau für das Fahrradgeschäft Van der Beck wird im Juli begonnen“, ergänzte die Bürgermeisterin.

Bei der Tagung des Bauausschusses am Abend ging es ebenfalls um die Gestaltung des Mühlenviertels. Die Parteien verständigten sich auf einen Investoren-Wettbewerb für drei Grundstücke, die im Besitz der Stadt sind. Hier ist eine Gestaltung „aus einer Hand“ gewünscht, bei der innovative und ökologische Aspekte mit einfließen sollen. (kre)