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RAESFELD. Der Rempler war wohl kein Zufall – denn kurz darauf bemerkte die Kundin eines Verbrauchermarktes in Raesfeld, dass ihr Portemonnaie samt Bargeld und Papieren fehlte. Das Geschehen hatte sich gestern zwischen 12.30 Uhr und 13.00 Uhr in einem Geschäft an der Leinenweberstraße abgespielt. Eine unbekannte Frau hatte sich der 67-Jährigen genähert und war gegen sie gestoßen – eine typische Methode von Taschendieben. Die Tatverdächtige war circa 40 Jahre alt, hatte dunkles, lockiges schulterlanges Haar und trug ein grünes Oberteil. Hinweise bitte an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf. Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen. Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers zu tragen. Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de. (pd/kre)