Dimitrij Liebermann (Alexander Wertmann) ist der Protagonist des Films „Masel Tov Cocktail“. Foto: SWR/Filmakademie Baden-Württemberg

WESTMÜNSTERLAND. Die Erwachsenenbildung des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken zeigt am kommenden Samstag (29. Mai) um 19.30 Uhr in einer digitalen Veranstaltung zusammen mit dem Jüdischen Museum von Westfalen Dorsten und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Münster den 2020 erstmals präsentierten und vielfach prämierten Film „Masel Tov Cocktail“.

Dima ist 16 und Sohn russischer Einwanderer. Er ist Schüler am Gymnasium und er ist Jude. Das wäre nicht der Rede wert, wenn nicht alle ständig darüber reden würden. So auch sein Klassenkamerad Tobi, der ihn mit einem schlechten Witz über Juden in Deutschland provoziert. Dimas Reaktion führt zum Schulverweis. Außerdem muss er sich bei Tobi entschuldigen. Auf dem Weg zu Tobi trifft er Menschen, die alle eine Haltung zum Judentum haben.

„Masel Tov Cocktail“, der neue Kurzfilm von Arkadij Khaet, wirft einen erfrischenden und provozierenden Blick auf die deutsche Gesellschaft und wie sie Juden und Jüdinnen heute begegnet – alles anhand eines Tages im Leben von Dima mit viel Witz und Tempo erzählt. Im Anschluss an den Film beantworten Regisseur Arkadij Khaet und Co-Drehbuchautorin Merle Kirchhoff Fragen aus dem Publikum. Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf Euro. Anmeldungen nimmt Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder per E-Mail unter esther.bruenenberg@ekvw.de oder telefonisch unter 0175/2180681 entgegen. Nach erfolgter Anmeldung erhalten die Teilnehmenden einen Link mit den Zugangsdaten. (pd)