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„Kreis Borken sieht gelb“

Verkehrssicherheitskampagne startet in Kürze

KREIS BORKEN. Gut 4.000 Mädchen und Jungen werden in wenigen Tagen im Kreis Borken eingeschult. Mit Schulbeginn nehmen nun viele Kinder auch regelmäßig allein am Straßenverkehr teil. Der Schulweg ist dann für sie zunächst vor allem Lern- und Erfahrungsraum, weil sie noch unerfahren sind und richtiges Verhalten im Straßenverkehr erst lernen müssen. Ganz wichtig daher: Autofahrerinnen und -fahrer sollten ganz besondere Rücksicht auf die i-Dötze nehmen und sich vorausschauend verhalten. Darauf wird die Verkehrssicherheitskampagne “Kreis Borken sieht gelb” aufmerksam machen, die in Kürze bereits zum 17. Mal startet. Initiator ist wieder RADIO WMW, Partner sind die Kreispolizei, das Schulamt für den Kreis Borken, die Kreisverkehrswacht sowie die Kreisverwaltung. Finanzielle Unterstützung leistet das Logistikunternehmen Borchers aus Borken. Schirmherr ist erneut Landrat Dr. Kai Zwicker.

Die Kampagne hat einen sehr ernsten Hintergrund: Im vergangenen Jahr wurden im Kreis Borken 28 Unfälle auf dem Weg zur Schule gemeldet – zweimal waren Kinder als Fußgänger und 32-mal als Radfahrer beteiligt. Ein Kind wurde bei einem Unfall getötet, zwei erlitten schwere Verletzungen und 13 weitere Kinder wurden leicht verletzt.

Es gilt also, die Schulwege im Kreis Borken – gerade auch für die Schulanfänger – sicherer zu gestalten. Genau das ist die Absicht von “Kreis Borken sieht gelb”. Um auf die besondere Situation der Schulanfängerinnen und -anfänger aufmerksam zu machen, erhalten die Eltern im Rahmen der Aktion einen Flyer mit Tipps für den sicheren Schulweg. Die i-Dötzchen selbst bekommen gelbe Käppis, damit sie im Straßenverkehr vor allem von Kraftfahrern besser gesehen werden.

Nach den Sommerferien wird zudem an elf Grundschulen im Kreisgebiet die “Denk- und Dankzettelaktion” durchgeführt. Mit Hilfe der Polizei verteilen die Schüler dabei “Dankzettel” an Fahrerinnen und Fahrer, die sich richtig verhalten, und “Denkzettel” an diejenigen, die ihr Verhalten überdenken und ändern sollen. Themen der diesjährigen Anhalte-Aktion sind zum Beispiel das Parkverhalten vor der Schule, die “Eltern-Taxis”, die Geschwindigkeit sowie das Verhalten am Zebrastreifen, an Bushaltestellen und Fußgängerampeln. (pd/kre).

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