Das Kreisorchester Borken konnte 2019 das letzte Mal im Vennehof auftreten. Jetzt präsentiert es sich wieder in der Stadthalle: aber nicht wie gewohnt von der Bühne aus, sondern die Musikerinnen und Musiker nutzen den gesamten Raum, um Musik erklingen zu lassen. Foto: Feldhaus Fotografen

BORKEN. Das wird ein Konzert der besonderen Art – zwar unter Coronabedingungen, aber dafür abwechslungs- und facettenreich. Denn für das erste Konzert seit 2019 verwandelt das Kreisorchester Borken die Stadthalle Borken in eine 360 Grad Konzerthalle. Am kommenden Samstag, (2. Oktober) um 15 Uhr zeigen die Musiker des Auswahlorchesters aus dem Münsterland auf drei Bühnen ihr ganzes musikalisches Können. Der Eintritt ist frei.

Neben dem Gesamtorchester unter der Leitung von Dirigent André Baumeister werden mehrere kleinere Ensembles zu hören sein. Das Publikum kann sich unter anderem auf wunderbare Melodien und Stücke eines Holzbläserquartetts und eines Holzbläserquintetts freuen. Aber auch ein Tubaquartett gibt es zu hören und zu bestaunen, genauso wie ein großes Klarinettenensemble. Außerdem haben sich Musiker zu etwas ungewöhnlichen Instrumenten-Formationen zusammengetan: Musik aus der tiefsten Tiefe oder aus den höchsten Höhen – die Zuhörerinnen und Zuhörer können gespannt sein.

All das gibt es auf insgesamt drei Bühnen im Vennehof zu hören und sehen. Denn das Orchester will sich bei seinem ersten Konzert nach der coronabedingten Zwangspause gerne von allen Seiten präsentieren. Deshalb öffnet die Stadthalle buchstäblich sämtliche Türen und vergrößert den Zuschauerraum auf das machbare Maximum. So können möglichst viele Zuhörerinnen und Zuhörer unter den gegebenen Abstandsregeln endlich wieder sinfonische Blasmusik auf höchstem Niveau genießen. (pd/kre)