Hoffnungsvoll und seelenschwer

Eine Ausstellung der besonderen Art vom 8. bis zum 9. November im Vennehof in Borken.

Die Ausstellung zeigt zahlreiche persönliche Werke, die Angehörige im Rahmen der Trauerbewältigung gestaltet haben. Foto: BV

Borken. Was machen Abschiede, Trennungen, der Tod mit uns? Was lässt uns hoffen, was macht schwer, was hilft der Seele? Die Ausstellung des Bundesverbandes für Trauerbegleitung begann als Einladung an Betroffene
und auch Begleiter, ihre Stolpersteine und Kraftquellen sichtbar zu machen in Fotos, Skulpturen, Texten oder wie auch immer. Menschen haben kreativ ausgedrückt, was Ihnen in der Trauer begegnet ist: Ihren Schmerz, aber auch was sie über sich gelernt haben, was Neues entstehen durfte. Trauerbegleiter haben aus ihrer Erfahrung im Umgang mit den Themen Sterben und Trauer geschöpft und so ist eine berührende Wanderausstellung entstanden.

Ansprechpartner bieten Informationen

Der Ambulante Hospizdienst des Caritasverbandes für das Dekanat Borken e.V. holt nun diese Ausstellung nach Borken und zeigt sie für alle Interessierten am 8. und 9. November (Freitag und Samstag) ganztägig im Vennehof in der Einkaufspassage. Es werden an beiden Tagen durchgängig
Ansprechpartner vom Hospizdienst bzw. der Caritas Trauerbrücke da sein.
Eine kreative Mitmach-Aktion ist geplant und viele Informationen zu den Angeboten für Trauernde, die es lokal hier im Umkreis gibt. Wer also Interesse an diesem „Bummel der etwas anderen Art“ hat, ist ganz herzlich eingeladen und braucht dafür kein Portemonnaie, sondern einfach offene Augen und Ohren… (vr)