Wasserrohre an der Christa-Wolf-Straße zeugen von der Baumaßnahme der Stadtwerke. Foto: pd

BORKEN. Wenn etwas in die Jahre kommt, muss es saniert werden. Das passiert gerade bei der Hauptwasserleitung der Stadtwerke Borken, die vom Wasserwerk „Im Trier“ in Richtung der Vardingholter Straße führt. Die Stadtwerke nehmen den Neubau der Wasserleitung in zwei Bauabschnitten vor. Dabei werden PVC-Rohre gesetzt, die einen größeren Durchmesser als die bisherigen Rohre der Westlichen Ringleitung haben. „Auf diese Weise erweitern wir die Durchleitungskapazität“, erklärt Matthias Geiping, Fachbereichsleiter Bau und Betrieb der Stadtwerken Borken.

Die neue Leitung wird zunächst neben der alten Leitung neu verlegt und nach Fertigstellung in das Netz übernommen. „Mit dem ersten Bauabschnitt haben wir Montag begonnen“, so Geiping. Dieser erste Abschnitt betrifft den Bereich Christa-Wolf-Straße/Weseler Landstraße (Kita Hula Hoop bis Flachsbahn/Vardingholter Straße. Ende 2021 soll er abgeschlossen sein. Mit dem zweiten Abschnitt vom Wasserwerk „Im Trier“ bis zum Grütlohner Weg soll Ende des Jahres begonnen werden, wenn zeitlich alles passt. „Sonst starten wir Anfang 2022 mit den Sanierungsarbeiten“, sagt Matthias Geiping und betont, dass man die Unannehmlichkeiten für die Anwohnerinnen und Anwohner in jedem Fall so gering wie möglich halten werde. Auf jeden Fall aber werden Ende dieses Jahres zumindest vorbereitende Maß-nahmen für den zweiten Bauabschnitt vorgenommen. „Dazu zählen unter anderem Grünschnittarbeiten“, erläutert Baustellenkoordinator Thomas.

Während der Bauarbeiten ist mit Beeinträchtigungen auf den Geh- und Radwegen, an manchen Stellen auch für den Autoverkehr und auf Teilflächen der Kita Hula Hoop zu rechnen. Im ersten Bauabschnitt gibt es Teilsperrungen entlang der Maria-Germana-Straße. Ferner sind die Straßen Am Bookensteen, Vor der Breehecke und Flachsbahn betroffen. Wo Hausanschlüsse betroffen sind, würden die betroffenen Anwohner rechtzeitig informiert, so die Stadtwerke. (pd/kre)