Endstation Krankenhaus

Einbrecher stürzt durch die Decke.

Foto: Pixabay/FSHH

Borken. Endstation Krankenhaus hieß es am Dienstagabend in
Borken für den 41 Jahre alten Täter, der durch Zeugen bei seinem
Einbruch in ein Schmuckgeschäft beobachtet worden war und sich bei
seiner Flucht ungeschickt anstellte: Das durch den Täter ausgesuchte Schmuckgeschäft befindet sich im Kuhm-Center auf der Heidener Straße in Borken. Dieses beherbergt neben einem Supermarkt auch weitere Geschäfte. Während der Supermarkt bis 22 Uhr geöffnet hat, schließen die übrigen um 20 Uhr. Noch steht nicht fest, wie der 41-Jährige, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, in den Schmuckladen gelangte. Als eine
Zeugin ihn gegen 21.15 Uhr im Verkaufsladen sah, ergriff er die
Flucht und kletterte hierzu in den Bereich der Zwischendecke. Weit
kam er jedoch nicht.

Im unmittelbar an das Schmuckgeschäft angrenzenden Reisebüro gaben
die Styroporplatten nach, der Täter brach durch die Decke und stürzte
hier in den Verkaufsraum. Der Einbrecher verletzte sich durch den
Sturz und konnte seine Flucht nicht weiter fortsetzen. Hinzugerufene Polizisten nahmen den 41-Jährigen vorläufig fest. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Zum Zeitpunkt seiner Flucht hatte er bereits zahlreiche Schmuckgegenstände, unter anderem mehrere hundert Ringe, an sich genommen. Hierzu hatte er im Verkaufsladen diverse Glasvitrinen aufgehebelt. Bereits am 12. Dezember 2018 war es im gleichen Geschäft zu einem Einbruch gekommen, bei dem der zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter ähnlich vorgegangen war.