Ursula Brebaum (links) und Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. Foto: pd

BORKEN. Die Borkenerin Ursula Brebaum hat bereits Ende März 2021 in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste und ihres unermüdlichen Wirkens aufgrund einstimmiger Entscheidung des Rates vom 24. Juli 2020 den Ehrenring der Stadt Borken erhalten. Am Freitag (24.9.) konnte nun auch die Feierlichkeit, die aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie verschoben werden musste, unter Einhaltung der 3G-Regel im FARB Forum Altes Rathaus Borken stattfinden.

Im Kreis persönlich geladener Gäste mit Propst Christoph Rensing, dem ehemaligen Bürgermeister und Ehrenringträger Rolf Lührmann, zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Kultur sowie Familienangehörigen der Geehrten wurde die Verleihung des Ehrenrings an Ursula Brebaum gefeiert. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing würdigte den jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz von Ursula Brebaum und ihr unermüdliches Wirken für die Stadt Borken. Propst Rensing lobte ihr außergewöhnliches Engagement für die Kirchengemeinde St. Remigius und den Caritasverband Borken, dessen Gründungsmitglied sie sei.

Der Ehrenring besteht aus Gold und zeigt im eingefassten Lagenachat das Wappen der Stadt Borken. Der Name der Geehrten und das Datum der Verleihung sind an der Innenseite eingraviert. Diese besondere Ehre wurde Ursula Brebaum aufgrund ihrer besonderen Verdienste im Bereich der regionalen, insbesondere der Borkener Stadtgeschichte zuteil. Seit mehr als dreißig Jahren schreibt sie historische Beiträge für das “Jahrbuch des Kreises Borken”. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistoriker Dr. Ulrich Reinke aus Münster verfasste sie für die Reihe “Westfälische Kunststätten” des Westfälischen Heimatbundes eine Broschüre über die Propsteikirche St. Remigius und über den historischen Ortskern von Gemen.

Zu dem dreibändigen Sammelwerk “Westmünsterländische Biografien”, die die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes herausgebracht hat, steuerte sie mehrere Biografien bei. Darüber hinaus hat sie an der sehr gelungenen historischen Festschrift zum 675-jährigen Bestehen des St. Johanni-Bürgerschützen-Vereins im Jahr 1998 mitgewirkt. Ihr besonderes Interesse gilt der Familien- und der Kirchengeschichte. Seit über 50 Jahren gehört Ursula Brebaum der genealogischen Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland an. Das Pfarrarchiv St. Remigius Borken betreut sie seit vielen Jahren ehrenamtlich. (pd/kre)