Freuen sich über die ersten 51 Anschlüssen an das Netz der Zukunft (v.l.n.r.): Hans-Joachim Eckerth (SPD-Fraktion), Günther Kremer (Vorsitzender CDU-Fraktion), Martin Dirking (Vorsitzender Fraktion Bündnis 90/Die Grünen,) Patrick Nettels (Geschäftsführer Muenet), Dagmar Jeske (Bürgermeisterin Velen), Thomas Abels (Bereichsleitung Stadtwerke Borken), Nils Waning (Geschäftsführer epcan) und Ron Keßeler (Geschäftsführer Stadtwerke Borken). Foto: Stadtwerke Borken

VELEN/RAMSDORF. Video-Telefonie per Tablet, Online-Banking, Home-Office oder den Lieblingsfilm, wann immer man möchte in der Mediathek anschauen: All dies ist für 51 der insgesamt 346 Haushalte im Velener und Ramsdorfer Außenbereich vor kurzem Wirklichkeit geworden – sie alle profitieren bereits von den Annehmlichkeiten des digitalen Zeitalters.

“Netz der Zukunft”

Für den Breitbandausbau in den Außenbereichen von Velen und Ramsdorf zeichnen neben der Stadt Velen, die Stadtwerke Borken Westf. GmbH sowie die Unternehmen epcan GmbH aus Vreden und Muenet GmbH aus Rosendahl verantwortlich, die sich unter dem Dach der „Westmünsterland Glasfaser“ zusammengeschlossen haben. Mitte Juni vergangenen Jahres fiel der Startschuss für den Netzausbau, bei dem rund 97 000 Meter Glasfaserkabel verlegt werden. Bislang sind im Velener Außenbereich 27 Hausanschlüsse fertiggestellt und in Ramsdorf sind es 24 Haushalte, die an das Netz der Zukunft angeschlossen worden sind.

Surfen in Lichtgeschwindigkeit

Ein flächendeckender Glasfaseranschluss stärkt nicht nur Velens Wettbewerbsfähigkeit, ist Bürgermeisterin Dagmar Jeske überzeugt: „Der Breitbandausbau macht unsere Stadt und ihre Ortsteile zu einem zukunftssicheren Wohn- und Arbeitsort“. Ron Keßeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Borken, freut sich über die Tatsache, dass die ersten 51 Haushalte bereits an das neue Netz angeschlossen sind: „Mit dem Anschluss an das hochmoderne Glasfasernetz sind die Velener und die Ramsdorfer sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Die Zahl der digitalen Endgeräte steigt ständig und auch ihre Leistungsfähigkeit, die ein erhöhtes Datenvolumen zur Konsequenz hat. Deshalb ist der Ausbau der Datenautobahn, die ein Surfen in Lichtgeschwindigkeit möglich macht, unabdingbar.“

Chance für Landwirte

„Der Abschied vom Kupferkabel bedeute nicht nur, besser telefonieren oder besser Fernsehen zu können“, betont Patrick Nettels, Geschäftsführer der Muenet. „Denn gerade auch die Landwirte profitieren von einem leistungsstarken Internet“, weiß der Glasfaser-Experte. „Digitale Techniken haben längst in der Landwirtschaft Einzug gehalten. Damit lassen sich die Arbeiten auf dem Feld und im Stall bedarfsgerecht optimieren, ohne dass Klima- und Umweltschutz aus dem Blickfeld geraten‘“, ergänzt sein Kollege Nils Waning, Geschäftsführer der Firma epcan aus Vreden. (swb/vr)