So könnte es an der Hawerkämpe bald aussehen. Entwurf: Architekturbüro Verwohlt

BORKEN. Die Wohnungen im Quartier an der Hawerkämpe entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an das Wohnen. Daher plant die Wohnungsbaugesellschaft WohnBau Westmünsterland mit dem Projekt “Wohnprojekt Hawerkämpe in Borken – Zentrumsnahes städtisches Wohnen” einen Neubau. In der kommenden Woche beginnen die Vorarbeiten für die Abbrucharbeiten der Altbauwohnungen. Dafür wurde in enger Abstimmung mit der Stadt- und Kreisverwaltung eine ökologische Begleitung beauftragt, um den Anforderungen des Artenschutzes gerecht zu werden. Damit die Arbeiten durchgeführt werden können, ist es nötig, im Voraus den angrenzenden Spielplatz abzubauen. Dieser wird nach Beendigung der Baumaßnahme an einem Platz in unmittelbarer Nähe zum alten Standort wiederaufgebaut.

Bisher umfasste das Wohnquartier 83 Wohnungen mit insgesamt 4.382 Quadratmetern Wohnfläche aus den Baujahren 1951 bis1953. Die Neukonzeptionierung ermöglicht den Bau von 134 bezahlbaren Wohnungen mit insgesamt 8.740 Quadratmetern Wohnfläche. Die WohnBau prüft insbesondere die Nutzung regenerativer Energien und die Installation von E-Ladestationen. Der Neubau wird rund zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln gefördert. Das trägt dazu bei, dass das Quartier in zentraler Lage von Borken eine qualitative Aufwertung erfährt, die Mieten aber bezahlbar bleiben. (pd/kre)