Symbolfoto: Pixabay

BORKEN/VELEN. Starke Krampfanfälle und Erbrechen waren nur einige der lebensbedrohlichen Symptome eines Hundes, der offensichtlich einen Giftköder gefressen hatte. Am 6. Mai ging eine 49-jährige Heidenerin mit ihrem Hund im Bereich der “Sandkuhle Tecklenborg” (Heidener Landweg) spazieren, als dieser einen unbekannten Gegenstand fraß. Die Hundehalterin suchte sofort eine Tierarztpraxis auf. Der erkrankte Hund erholte sich dort bei einem zweitägigen stationären Aufenthalt. Durch einen Facebook-Post einer Tierarztpraxis animiert, fuhr Carmen Höchst nach Velen. Sie ist Mitglied in der Facebookgruppe “Giftköder-Suchhunde”. Diese ehrenamtlich tätige Gruppe ist auf das Aufspüren von Giftködern spezialisiert. Ihr Hund “Maila” schlug an und fand weitere Giftköder.

Weitere Giftköder gefunden

Am vergangenen Montag (11. Mai) fand eine andere Hundehalterin in der Nähe des Sportplatzes “Adler Weseke” eine aufgerissene Hundewurstverpackung und einzeln verteilte Maiskörner. Die Maiskörner sowie die Verpackung waren mit einem rosafarbenen Pulver bestreut. Um welche Substanz es sich handelt, steht noch nicht fest. Die Ordnungsämter in Velen und Borken, sowie der Fachbereich Tierschutz beim Kreis Borken erhielten Kenntnis. In beiden Fällen wurden Strafverfahren gegen Unbekannt durch die Polizei eingeleitet. Ob ein Tatzusammenhang zwischen den Fällen besteht, ist zurzeit unbekannt.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Borken unter Tel. 02861/9000. (ots/vr)