Der Kreiswahlausschuss tagte heute Morgen unter Leitung von Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster (hintere Reihe links) im Borkener Kreishaus. Foto: pd

KREIS BORKEN. Der Kreiswahlausschuss unter dem Vorsitz von Kreiswahlleiter Dr. Ansgar Hörster hat am heutigen Freitagmorgen (30. Juli) in einer öffentlichen Sitzung alle acht fristgerecht eingereichten Vorschläge für den Bundestags-Wahlkreis 126 (Borken II) einstimmig zugelassen. Zu diesem Wahlkreis zählen mit Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden zwölf der 17 Städte und Gemeinden des Kreises Borken. Die Kommunen Ahaus, Gronau, Heek, Legden und Schöppingen im nördlichen Kreisgebiet gehören gemeinsam mit sieben Städten und Gemeinden aus dem Kreis Steinfurt dem Wahlkreis 124 (Steinfurt I-Borken I) an. Über die Zulassung der Vorschläge in diesem Wahlkreis entscheidet ebenfalls heute der Wahlausschuss des Kreises Steinfurt.

Mit der Entscheidung des Kreiswahlausschusses steht fest, welche Kandidatinnen und Kandidaten am 26. September im Wahlkreis 126 (Borken II) mit der Erststimme gewählt werden können. Es bewerben sich um das Direktmandat: Anne König (CDU) aus Borken, Nadine Heselhaus (SPD) aus Raesfeld, Karlheinz Busen (FDP) aus Gronau, Dr. Michael Espendiller (AfD) aus Berlin, Bernhard Theodor Lammersmann (GRÜNE) aus Reken, Michael Frieg (DIE LINKE) aus Bocholt, Tobias Finke (Die PARTEI), Rhede sowie Bastian Nitsche (FREIE WÄHLER) aus Borken.

Die Entscheidung darüber, welche Parteien mit einer Landesliste zugelassen werden, trifft der nordrhein-westfälische Landeswahlausschuss in Düsseldorf. Dieser tagt ebenfalls heute. (pd/kre)