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BORKEN. Die Stadt Borken versendet in diesen Tagen über 18.000 Abgabenbescheide an Bürgerinnen und Bürger. Es geht zum einen um die Hundesteuer, zum anderen um alle Grundbesitzabgaben wie Grundsteuer, Abwassergebühren und Müllgebühren.

Die Grundsteuer erhöht sich in 2022 durch die gestiegenen Hebesätze, die Grundsteuer A von 263 v.H. auf 275 v.H. und die Grundsteuer B von 470 v.H. auf 506 v.H.. Wegen notwendiger Investitionen an der Kläranlage steigen auch die Gebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser deutlich. Gute Nachrichten gibt es hinsichtlich der Abfallgebühren. Weil der Papierverkauf derzeit höhere Einnahmen erwarten lässt, wird die Papiertonne in diesem Jahr wieder kostenlos. In den letzten zwei Jahren musste dafür bezahlt werden.

Die Hundesteuer bleibt unverändert. Für ein Tier bezahlt man 72 Euro im Jahr, für zwei Tiere je 84 Euro, ab drei Hunden werden 96 Euro pro Tier fällig. Wer gefährliche Rassen hält, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Dann sind 720 bzw. bei mehreren Hunden 960 Euro pro Tier du Jahr fällig.

Ab dem Frühjahr soll im Stadtgebiet erstmals nach 2011 wieder ermittelt werden, wieviele Hunde tatsächlich gehalten werden. Dazu werden alle Haushalte in Borken durch ein beauftragtes Unternehmen aufgesucht und befragt. Ziel ist es, bisher nicht zur Hundesteuer angemeldete Hunde ausfindig zu machen. Wer seinen Hund anmelden möchte, kann das über ein Online-Formular über die Internetseite der Stadt tun.

Ebenfalls unter www.borken.de hat die Stadtverwaltung Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Steuern und Gebühren zusammengestellt. Hier kann man sich informieren, wie sich bestimmte Gebühren zusammensetzen, wie man Grundstückswechsel angibt oder Wassersschwundmengen für die Gartenbewässerung beantragt. (pd/kre)