BORKEN. Im kommenden Frühjahr soll auf dem Borkener Marktplatz ein Fontänenfeld entstehen. Ziele dieser Maßnahme sind insbesondere die Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und die Verbesserung der Klimaresilienz der Stadt Borken.
"Im Rahmen eines Abstimmungsgespräches mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe – Archäologie für Westfalen hat sich herausgestellt, dass im Vorfeld der Baumaßnahme archäologische Untersuchungen auf dem Marktplatz durchzuführen sind", sagt Rolf Schulze Dinkelborg, Leiter des Fachbereiches Tiefbau und Abwasserbeseitigung der Stadt Borken. Diese Untersuchungen beginnen in der kommenden Woche und werden sich voraussichtlich bis Ende November dieses Jahres hinziehen.
Ab Montag (27. September) wird eine Fachfirma auf einer Fläche von rund 80 Quadratmetern das Pflaster aufnehmen und vorbereitende Arbeiten durchführen. "Für die Dauer der archäologischen Untersuchungen rechnen wir mit keinen wesentlichen Beeinflussungen des Geschehens auf und um den Marktplatz", betont Rolf Schulze Dinkelborg. Zum Schutz der Untersuchungen wird die Grabungsfläche vollständig mit Bauzäunen umstellt. Im Laufe des zweiten Quartals im Jahr 2022 wird der Bau des Fontänenfeldes beendet.
Die genauen Planungen für das Fontänenfeld wird die Verwaltung in einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Planen und Bauen der Stadt Borken vorstellen. (pd)