Die Feuer- und Rettungswache in Borken sowie die Rettungswache in Reken bekamen neue Rettungstransportwagen. Foto: pd

BORKEN/REKEN. Die Feuer- und Rettungswache Borken und die Rettungswache Reken erhalten jeweils einen neuen Rettungstransportwagen (RTW): Der Kreis Borken als Träger des Rettungsdienstes nahm nun gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Rettungswachen die beiden Fahrzeuge ab und überführte sie nach Borken bzw. Reken. “Mir ist es sehr wichtig, dass die rettungsdienstliche Versorgung im Kreisgebiet stetig verbessert wird”, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker darüber. Dazu werden die neuen Mercedes-Sprinter, gerade auch der neue RTW für die Wache in Borken, zukünftig beitragen. Dieser ist bereits mit der Telenotarzt-Technik ausgestattet, die voraussichtlich ab dem Frühjahr in Borken eingesetzt wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Februar / März für den Umgang mit dem Telenotarzt-System geschult.

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Beide Fahrzeuge wurden in Neubrandenburg von der Firma “Fahrtec” gebaut, d.h. die Fahrgestelle haben jeweils einen “Koffer” mit der RTW-Ausstattung aufgesetzt bekommen. Zudem erhielten sie dort auch das typische Design eines Rettungstransportwagens. Das Besondere am Fahrzeug für die Borkener Wache ist die Ausstattung mit dem Telenotarzt-System. Schon von außen ist dies gut sichtbar, denn der RTW trägt den zusätzlichen Aufdruck “Telenotarzt”. Die Kosten für beide Fahrzeuge betragen inklusive Ausstattung circa 250.000 Euro.

Das Telenotarzt-System wurde in dem neuen RTW für die Feuer- und Rettungswache in Borken eingebaut, weil von dort häufiger Verlegungen von der “Stroke-Unit”-Station des Borkener Krankenhauses in die Neurochirurgie nach Recklinghausen erfolgen. Auf diesen Verlegungs-Fahrten ist es zwingend erforderlich, dass ein Notarzt mitfährt. Jedoch kommt es nur in den seltensten Fällen dazu, dass der Notarzt eingreifen muss. Deshalb ist bei Verlegungs-Fahrten für stabile Patientinnen und Patienten geplant, diese Fahrten mit Hilfe des Telenotarzt-Dienstes abzudecken, sodass im Notfall der Notarzt hinzugeschaltet werden kann und bei Bedarf weitere Maßnahmen veranlasst werden können. (pd/kre)