Zuwachs für die Kinderbaumallee

Neben zahlreichen Kinderbäumen wurden auch ein Baum zur Deutschen Einheit, ein Baum der muslimischen Gemeinde und ein Baum der Borkener Jungpfadfinder gepflanzt.

Groß und Klein griffen zum Spaten. Foto: Stadt Borken

Borken. Im Rahmen der zehnten Kinderbaumallee wurden nun in gleich zwei Borkener Gebieten Bäume gepflanzt. An der frisch renaturierten Fläche an der Aa hinter dem Pröbsting-See, am Dirdingweg, wurden 22 Kopfweiden gepflanzt. Neben vielen Bäumen für Kinder wurden auch ein Baum der Deutschen Einheit, ein Baum der muslimischen Gemeinde und ein Baum der Borkener Jungpfadfinder gepflanzt. Gepflanzt wurde gemeinschaftlich von Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Markus Rößing vom Partnerschaftsverein Borken e.V., Helga Bruckmaier von der evangelischen Kirche, Herrn Bilal und Herrn Sultan sowie vielen Mitgliedern der muslimischen Gemeinde Borken, vielen Jungpfadfindern und ganz vielen Familien mit ihren Kindern.

Aktive Beteiligung am Landschaftsbild

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing freute sich, das dieses Jahr schon die zehnte Kinderbaumallee gepflanzt werde. Die Idee der Kinderbaumallee stamme vom der Borken Marketing e.V., der nicht mehr existiere, dessen Idee aber gerne in die Zukunft getragen werde. Kordula Blickmann, Fachbereichsleiterin Natur und Umwelt vom Kreis Borken, teilte mit, dass die Kopfweiden-Allee freundlicherweise durch den Kreis Borken zur Verfügung gestellt wurde, damit junge Familien sich aktiv an der Gestaltung einer gewässer-und landschaftstypischen Kopfbaumallee zur Verbesserung der Artenvielfalt und Bereicherung des Landschaftsbildes beteiligen können.

Rund 200 Teilnehmer

Die zweite Planzfläche lag am Radweg zwischen den Neubaugebieten in Hovesath, von der Weseler Landstraße zum Grütlohner Weg. Hier wurde eine Streuobstwiese mit 26 Bäumen gepflanzt. Unter großer Mithilfe der Bauhof-Mitarbeiter der Stadt Borken wurden die Pflanzabstände festgelegt und Löcher vorgebohrt. Angepflanzt wurden hier verschiedene Arten von Obstbäumen. Neben jedem Baum wurde auch hier ein Schild mit dem Namen des jeweiligen Baumpaten bzw. Baumpatin angebracht. Teilweise teilten sich auch Geschwister einen Baum. Die Pflanzung fand bei schönem, trockenen Wetter mit circa 200 Teilnehmern statt, darunter Baumpaten, Elternpaare, Kinder und weitere Angehörige. (pd/vr)