"Borken jetzt!" lautet das Motto der Kulturwoche. Den Auftakt dazu macht am 5. September das Stadtfest. Fotos: E. Kremer

BORKEN. Nun ist es sicher: das Borkener Stadtfest 2021 findet statt – unter Corona-Bedingungen und mit einem vielseitigen Programm. Daran schließt sich eine Kulturwoche (6. bis 11.9.) unter dem Motto „Borken jetzt!“ mit zahlreichen Open Air Veranstaltungen an. Das berichtete heute Mittag (27.8.) Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing bei einer Pressekonferenz im FARB. Claudia von Kriegsheim vom Stadtmarketing, Kulturmanager Simon Schwerhoff und Simon Welsing (Musikschule) erläuterten Programm und Rahmenbedingungen.

Zum Stadtfest: Das wird am Sonntag, 5. September, von 13 bis 18 Uhr in der Innenstadt, im Stadtpark und an der Otto-Hahn-Straße gefeiert -mit Bauernmarkt auf dem Marktplatz, viel Musik und diversen Vorführungen. Die Geschäfte im Stadtgebiet dürfen öffnen. Das 3-Eck im Neutor lädt nach Umbau zum Tag der offenen Tür und der Kunstverein nebenan zu einer Ausstellung.

Auf dem Kirchplatz gibt es Auftritte von Bands der Musikschule sowie des Borkener Blasorchesters. Im Stadtpark kann man sich zum Picknick niederlassen und Zirkusvorführungen genießen. An der Otto-Hahn-Straße gibt es unter anderem zwei große Gartenausstellungen sowie Attraktionen für Kinder. Auch hier ist verkaufsoffen.

Die anschließende Kulturwoche, mit 45.000 Euro über ein Bundesprogramm gefördert, bespielt vier Orte: Den Kirchplatz, den Außenbereich des FARB, den Bereich vor dem 3Eck im Neutor und das Ladenlokal am Markt 3, wo verschiedene künstlerische Interventionen stattfinden. Geboten wird jede Menge Livemusik lokaler Gruppen, Tanzevents, Lesungen, ein Open-Air-Kino und vieles mehr (HALLO kündigt die Tagesprogramme jeweils zeitnah an). Auch die Gastronomie zieht bei „Borken jetzt!“ mit und erweitert ihre Außenflächen. Zu den Programmpunkten, die ab den späten Nachmittagsstunden starten, werden die entsprechenden Bereiche für den Autoverkehr gesperrt.

Für alle Veranstaltungsorte des Stadtfestes gelten die 3G-Regeln sowie eine Maskenpflicht, Diese wird stichpunktartig überwacht. Bei der Kulturwoche gilt 3G nur in Innenräumen. „Dazu haben wir uns entschlossen, weil wir beim Stadtfest nicht wissen können, wieviel Besucher kommen, und weil wir allen einen möglichst hohen Schutz bieten wollen“, so Mechtild Schulze Hessing. Wer nicht geimpft oder genesen sei, benötige einen negativen, maximal 48-Stunden alten, offiziellen Coronatest. Innenstadtnah gebe es auch am Sonntag noch Testmöglichkeiten, darauf wies Simon Welsing hin.

Man habe sich die Entscheidung, Stadtfest und Kulturwoche durchzuführen nicht leicht gemacht und bis zuletzt ständig reflektiert. Man wisse aber, dass die Inzidenz allein nicht mehr ausschlaggebend für die Bewertung der Situation sei, im Kreis zudem eine hohe Impfquote und niedrige Hospitalisierung herrsche, erläuterte die Bürgermeisterin die Entscheidung. „Zu sagen, wir machen das nicht, kam daher nicht infrage. Wir wollen zurück in die Normalität, dass man sich wieder treffen, Kultur genießen und miteinander feiern kann. Der beste Weg dahin ist, dass möglichst viele Menschen sich impfen lassen“, appellierte Schulze Hessing. Die Erfahrungen aus Stadtfest und Kulturwoche sollen in kommende Veranstaltungen wie etwa den Weihnachtsmarkt einfließen. (kre)

Simon Welsing (l.), Claudia von Kriegsheim und Simon Schwerhoff präsentieren das Plakat zur Kulturwoche.