In den letzten Wochen konnte auf den Wertstoffhöfen im Kreis nur Grünabfall abgegeben werden. Nun läuft an drei Orten der Testbetrieb für die Annahme von Sperrmüll, Altholz, Papier und Kartonagen an. Dazu gehört auch Borken. Foto: E. Kremer

Borken/Kreis Borken. Seit dem 19.03.2020 werden über die Wertstoffhöfe, die die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH (EGW) im Auftrag der Kommunen im Kreis Borken betreibt, nur noch Grünabfälle aus privaten Haushalten angenommen. Die temporäre Einschränkung des Annahmeservice an den kommunalen Wertstoffhöfen erfolgte, um eine Weiterverbreitung des Coronavirus zum Schutz der Kunden und der Mitarbeiter der EGW möglichst zu hemmen.

Da die Kunden auf den Wertstoffhöfen die bisher getroffenen Maßnahmen zum Infektionsschutz weitgehend unterstützen und die vorgegebenen Verhaltensregeln beachten, konnte die Anzahl der Nutzer auf ein notwendiges Maß reduziert werden. In Abstimmung mit dem Kreis Borken und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden wurde aktuell beschlossen, testweise auf drei Wertstoffhöfen neben der bisherigen Grünabfallannahme auch wieder Sperrmüll, Möbelaltholz und Altpapier bzw. Kartonagen anzunehmen.

Dazu gehört auch der Wertstoffhof an der Einsteinstraße 23 in Borken. Außerdem wird auch in Gronau (Eper Str. 73-77) und Gescher/Velen (Estern) genannter Müll angenommen. Der Testbetrieb erfolgt zu den Öffnungszeiten der jeweiligen Wertstoffhofes zunächst von Mittwoch, 15. April bis einschließlich Samstag, 25. April. Eine Annahme der oben genannten Abfallarten ist nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. Das erfolgt ausschließlich über die EGW unter den Telefonnummern 02542/929 -0 oder -111 oder -140. Die EGW ist montags bis freitags telefonisch ab 08:30 Uhr erreichbar.

Sollte der Testbetrieb auf den drei genannten Wertstoffhöfen erfolgreich verlaufen, so prüft die EGW, den erweiterten Annahmeservice auch auf den anderen von der EGW betriebenen Wertstoffhöfen im Kreisgebiet auszudehnen. Bis dahin gilt für die anderen kommunalen Wertstoffhöfe, dass nur Grünabfälle aus privaten Haushalten angeliefert werden können. (pd/kre)