An der Danziger-/Ecke Breslauer Straße entstehen 18 neue Wohnungen.

Bereits am Tempelmannsweg 22 + 24 projektierte die WohnBau Westmünsterland auf einem ehemals städtischen Grundstück 16 öffentlich geförderte Wohnungen. Nach knapp 17-monatiger Bauzeit konnten jetzt alle Mieterinnen und Mieter ihre Zwei- bis Drei-Zimmer Wohnungen beziehen. Die 52 bis 75 m² großen Wohnungen entstanden im öffentlich geförderten Wohnungsbau und stehen somit Personen mit einem Wohnberechtigungsschein zur Verfügung. Der Mietpreis beläuft sich auf 5,55 € pro Quadratmeter. Die Wohnungen entsprechen bzgl. Ausstattung und Energieeffizienz den neuesten Standards. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,4 Mio. €.

Nun hat die Stadt Borken ein weiteres ca. 2.800 m² großes Grundstück – Danziger Straße/Ecke Breslauer Straße – an die Wohnungsgenossenschaft verkauft, wiederum mit der Auflage, dort den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu bauen.

Beide Bauvorhaben besichtigten die Verantwortlichen der Wohnungsgenossenschaft mit Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, dem Technischen Beigeordneten Jürgen Kuhlmann sowie den Vertretern des Borkener Bauunternehmens Schweers, das den Zuschlag für das Projekt an der Danziger-/Breslauer Straße bekommen hat. 18 Wohnungen, neun davon im öffentlich geförderten Wohnungsbau, werden errichtet.

WohnBau Vorstand Uwe Schramm: “Durch die öffentliche Förderung stehen diese Wohnungen Personen mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung. Die Quadratmetermiete liegt hier bei nur 5,80 €.” Die beiden gegenüberliegenden Mehrfamilienhäuser werden dreigeschossig gebaut und erhalten eine Klinkerfassade. Eine große Grünfläche zwischen den Gebäuden erhöht die Aufenthaltsqualität für die zukünftigen Bewohner.

Zur Beibehaltung der Durchgrünung des Wohnquartiers bleibt der alte Baumbestand auf dem Grundstück bestehen. Die Zufahrt zu den Stellplätzen erfolgt sowohl über die Breslauer als auch über die Danziger Straße. Eine Schallschutzmauer vermindert eine mögliche Lärmbelästigung zur angrenzenden Wohnbebauung. Die Wohnfläche der Zwei-bis-Vier-Zimmer-Wohnungen liegt zwischen 53 und 94 Quadratmeter. Bodentiefe Fenster sorgen für lichtdurchflutete Räume. Weitere Merkmale zur Erhöhung der Wohnqualität: Aufzüge bieten Barrierefreiheit und alle Wohnungen erhalten Terrasse, Dachterrasse bzw. Balkon.

“Mit dieser Projektierung erfüllen wir das heute so wesentliche Kriterium der Bezahlbarkeit für unsere Kunden. Ebenfalls wichtige Eckpfeiler aktueller Wohnformen sind Energieeffizienz, Barrierefreiheit und Qualität. Dieses im bezahlbaren Wohnungsbau umzusetzen, ist unsere genossenschaftliche Unternehmens-ausrichtung,” so Schramm. Dr. Stefan Jägering, technischer WohnBau-Vorstand: “Für Anfang 2022 haben wir die Fertigstellung dieser rd. 4,1 Mio. € Investition geplant.”

Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing freute sich über die Fertigstellung und den Baustart der Wohnungen. “Dies zeigt, dass wir mit der Veräußerung von städtischen Grundstücken und der Auflage, eine Mischung aus öffentlich geförderten und nicht geförderten Wohnungsbau zu errichten, richtig liegen. Dies haben wir in diesen und anderen Projekten so gemacht und werden dies auch in Zukunft fortführen.”, so Schulze Hessing.