Am Eschweg soll eine ökologisch geprägte Fläche entstehen, die Starkregen zurückhalten kann. Ein Projket von vielen, an denen derzeit in Marbeck gearbeitet wird. Fotos: E. Kremer

BORKEN/MARBECK. Eine Sommertour mit dem Fahrrad unternahmen heute die Spitzen der Borkener Verwaltung und Vertreter der heimischen Medienlandschaft. Unter Führung des Technischen Beigeordneten Jürgen Kuhlmann und des Ortsvorstehers Günter Stork ging es in den Ortsteil Marbeck. Auf der Strecke wurde Halt an mehreren Stationen gemacht, an denen aktuelle Projekte der Stadt in Arbeit oder geplant sind.

Am Eschweg beispielsweise soll der Wichersbach die Möglichkeit bekommen, zu mäandern und sich großflächig ausbreiten zu können. Engelradingbach und Aa bringen so bei starken Regenereignissen weniger Wasser in die Stadt. An der Marbecker Straße soll ein Radweg entstehen, noch ist aber unklar auf welcher Seite. Am Sportplatz ist die Einrichtung eines Sportparks geplant, zudem auch eine Tennisanlange gehören soll. Der Tennisverein Marbeck werde dann vom Beckenstrang umziehen, erläuterte der erste Beigeordnete Norbert Nießing. Er erklärte eine Station weiter auch, wie der Kindergarten in Marbeck um zunächst eine, optional auch zwei Gruppen erweitert werden soll.

Ein besonderes Highlight erwartete die Sommertourer an der Ecke Kips Esch/Grenzweg. Hier hat der Heimatverein Marbeck im letzten Jahr eine von drei rustikalen Schutzhütten erstellt, die Teile einer neuen Radroute rund um Marbeck ist. Die dritte Schutzhütte wird an diesem Wochenende an der Ecke Barkenkamp/Feldmark aufgebaut. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing dankte für das starke Engagement des Vereins und die gelungene Umsetzung. Carolin Schlottbohm, Leiterin der Tourist-Info nahm den Halt zum Anlass, auf das Knotenpunktsystem hinzuweisen. Das neue Orientierungssystem für Radfahrer ist bereits auf städtische Routen übertragen worden, einiges auch schon in die App Komoot eingespeist.

Die letzte Station führte an den Beckenstrang, wo ein 3,8 Hektar großes Baugebiet entstehen soll. Wo heute Getreide geerntet wurde, könnte in Zukunft ein stark ökologisch ausgerichtetes Wohngebiet mit Regenrückhaltezonen, viel Grün und Obstbäumen entstehen. Die Ideen sollen in Kürze dem Rat der Stadt vorgestellt werden. Die Medienvertreter durften trotzdem schon einmal einen Blick auf den Entwurf des Bauamtes werfen, den Markus Hilvert erläuterte. Danach könnte entlang des Beckenstrangs auch ein von Kirschbäumen gesäumter Radweg angelegt werden. Bisher firmiert das Projekt unter dem Arbeitstitel „Marbeck West“. Anregung aus der Gruppe: „Kirschbaumviertel sei doch ein guter Name dafür“. (kre)