Das Mühlenareal wird umgestaltet, im Zentrum steht dabei die Aa. Grafik: Stadt Borken

BORKEN. Die Umgestaltung des Mühlenareals schreitet voran. In den nächsten Wochen werden das neue Stauwehr und die Fischtreppe gebaut. Dazu wird die Aa umgeleitet. Das wiederum hat Auswirkungen auf den Straßenverkehr, wie die Pressestelle der Stadt mitteilt. So werde der Straßenabschnitt vom neu angelegten Kreisverkehr „Am Papendiek/Remigiusstraße“ bis zur Garagenzufahrt des Hauses „Am Kuhm Nr. 44“ ab dem 12. April vollgesperrt. Erst Anfang Juli werde die Mühlenstraße von dieser Seite aus wieder erreichbar sein. Der Kirchplatz könne während der Bauzeit über die Marienstraße angefahren werden, diese werde dann zur Einbahnstraße.

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„Auf der Ostseite des Mühlenareals werden zurzeit im Bereich (ehemals Verhoeven) die letzten Bohrpfähle hergestellt. Um die weiteren Arbeiten an der Wehranlage durchzuführen, muss nun die Borkener Aa umgeleitet werden. Für den Umleitungskanal müssen zwölf Meter lange Spunddielen angeliefert und durch ein entsprechend großes Gerät in den Baugrund eingebracht werden. Zusätzlich müssen in dem Bereich der jetzt vorhandenen Uferwand noch Kampfmittelsondierungen durchgeführt werden, bevor auch die zweite Reihe der Spundwände eingebracht werden kann“, schreibt Pressesprecher Markus Lask.

Im Laufe des Abarbeitens der Bauabschnitte seien mehrere Varianten der Sperrung vorgesehen, um den Anwohnerinnen und Anwohner eine größtmögliche Erreichbarkeit Ihrer Häuser und Parkplätze zu ermöglichen. Nach Fertigstellung des Umleitungskanals etwa könne die Straße Am Papendiek als Zufahrtsstraße zur Mühlenstraße wieder freigegeben werden. Wann die Vollsperrung gänzlich aufgehoben werden kann, kann die Stadt derzeit noch nicht sagen. Sie rechnet mit Anfang Juli.

„Ich weiß, dass die Baustelle im Moment viel Lärm, Dreck und Staub bedeutet, aber ich bitte hier um Ihre Geduld und Nachsicht. Wenn das Mühlenareal fertig sein wird, wird sich zeigen, dass die Straßen Am Kuhm, Am Papendiek und auch die Mühlenstraße stark an Attraktivität gewonnen haben werden und der Aufenthalt am Wasser ganz neue städtebauliche Qualitäten für die Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch für Sie hat”, so der Technische Beigeordnete Jürgen Kuhlmann in einem Informationsschreiben an die Anliegerinnen und Anlieger. (pd/kre)