Über 200 Operationen in einem Jahr

Schilddrüsenchirurgie in Borken gehört zu den erfahrensten Kliniken in der Region

Dr. Klaus Schade (rechts) mit einem Teil des Teams der Station B2. Er schätzt die, auf hohem Niveau stattfindende Zusammenarbeit des OP, der Anästhesie und der Station B2 sehr. Foto: pd

BORKEN. Fast ein Jahr ist es her, dass der Bereich „Minimalinvasive Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie“ unter der Fachbereichsleitung von Dr. Klaus Schade, vom Bocholter St. Agnes-Hospital in das St. Marien-Hospital Borken verlegt wurde. Jetzt konnte ein äußerst positives Resümee gezogen werden. Bis Anfang Dezember wurden bereits 200 Patienten in Borken operativ versorgt. Damit zählt die Borkener Schilddrüsenchirurgie zu den erfahrensten Kliniken in der Region und darüber hinaus.

Dabei kommen die Patienten nicht nur aus Borken oder der direkten Umgebung. Der Fachbereich hat sich einen guten Ruf erarbeitet und verfügt inzwischen über ein breit gefächertes Einzugsgebiet. „Zu uns kommen Patienten von Aurich bis zum Sauerland und vom Niederrhein bis Bielefeld. Das Einzugsgebiet ist auch für mich manchmal überraschend“, meint der Schilddrüsenspezialist, „aber ich bin sehr dankbar dafür, dass mir so viele Patienten und auch niedergelassene Ärzte ihr Vertrauen schenken!“

Einer der Gründe hierfür ist ein Service, der heute Seltenheitswert hat. So bietet der Schilddrüsenchirurg quasi eine Rundumbetreuung an. Er begleitet jeden Patienten persönlich durch den kompletten Prozess. Von der Sprechstunde, über die Operation, bis hin zur Nachbehandlung ist er für jeden seiner Patienten konsequent da. „Es ist mir sehr wichtig jeden Patienten persönlich zu beraten und zu behandeln, Fragen zu beantworten und Sorgen zu nehmen“, betont der Schilddrüsenenexperte. Auch Wochen und Monate nach dem Eingriff stehe ich gerne für Rückfragen von Patienten und Hausärzten zur Verfügung!“

Doch nicht jeder Patient, der die Sprechstunde von Dr. Schade aufsucht, landet hinterher auf dem OP-Tisch. Gute Information über die vorliegende Erkrankung, Befundlage, weitere Diagnostik und Beratung zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten stehen im Zentrum seiner Sprechstunde. Häufig kommen die Patienten auch um sich eine Zweitmeinung einzuholen. Schade operiert mit einer speziellen minimalinvasiven Operationstechnik, die er bereits seit 2012 einsetzt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Das Verfahren bietet eine schmerzarme und weichteilschonende Behandlung mit gutem kosmetischem Ergebnis. Ergänzt durch das Neuromonitoring können Nebenschilddrüsen und Stimmnerven geschont werden. (pd/kre)