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BORKEN. Wenn Väter trotz Trennung einen guten Kontakt zu ihren Kindern behalten wollen, die bei der Mutter leben, stehen sie vor einer Vielzahl praktischer Probleme: Wie kann ich eine „Fernbeziehung“ zu meinen Kindern gestalten? Wie bleibe ich in ihrem Alltag präsent? Wie kann weiterhin gemeinsame Erziehungsverantwortung gelingen? Wie gehen wir mit Partnerkonflikten um? Wie können Unterhaltszahlungen bei enger gewordenem Finanzspielraum geregelt werden? Und schließlich läuft ja auch noch der ganz normale Alltag irgendwie weiter!

Wer Sie sich in einer solchen Situation befindet, ist eingeladen, ab September die begleitete Selbsthilfegruppe für getrennte Väter zu besuchen. Organisiert wird sie von der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Caritas. In der Gruppe soll es um den persönlichen Erfahrungsaustausch, um eine Auseinandersetzung mit der Situation der Kinder und ihren Bedürfnissen, um das Überdenken der besonderen Situation als „Wochenendvater“, um die Bedürfnisse der eigenen Person in der neuen Lebenslage und um den Umgang mit neuen Partnerschaften gehen. Eine Beratung zu rechtlichen Fragen erfolgt im Rahmen dieser Gruppe allerdings nicht.

Organisatorisches: Die Gruppe soll von September 2020 bis März 2021 achtmal stattfinden, jeweils donnerstagabends von 20 bis 22 Uhr. Die Termine werden in etwa drei- bis vierwöchigem Abstand liegen (unter Aussparung der Ferienzeiten). Beginn ist am 17. September. Eine persönliche Einladung folgt nach Anmeldung bei der Beratungsstelle in der Turmstraße 14 in Borken oder per 02861 / 945 750. Die Gruppe wird von Matthias Bosse und Martin Hillenbrand begleitet. (pd/kre)