BORKEN. Unwissentlich hat der Mitarbeiter einer Tankstelle am Sonntag die Codes von Google-Play-Karten an Kriminelle übermittelt. Der Betroffene war einem Betrug aufgesessen. Die Täter bedienten sich einer Vorgehensweise, die der Polizei nicht unbekannt ist: Die Betrüger melden sich telefonisch in den Verkaufsstellen von entsprechenden Karten. Oftmals erzeugen sie technisch durch sogenanntes Call ID-Spoofing den Eindruck, der Vorgesetzte rufe an. So geschah es auch in diesem Fall.

Die Polizei erneuert ihre Warnung vor dieser Betrugsmasche. Wer einen derartigen Anruf erhält, sollte nicht darauf eingehen und niemals sensible Daten wie etwa Kartencodes am Telefon preisgeben. Im Zweifelsfall ist es besser, das Gespräch zu beenden und die Polizei zu verständigen. (pd/kre)