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VREDEN. Eine besondere und vielleicht auch etwas ungewöhnliche Ausstellung wird am Donnerstag, 30. September, um 17 Uhr im kult in Vreden eröffnet Das KünstlerinnenForum MünsterLand e.V. (KFM) hatte im Rahmen des Kunst-Projektes “KunstOrt Münsterland” Künstlerinnen und Künstler dazu aufgerufen, sich mit dem Thema “Vielfalt” zu befassen. Die Resonanz war groß und 45 Teilnehmende wurden im September 2020 schließlich von einer Jury ausgewählt, Teil des Kunst-Projektes zu werden. An vier Standorten der Region werden und wurden die verschiedensten Arbeiten, die das gesamte Spektrum des künstlerischen Wirkens abdecken, seither gezeigt. Für den KunstOrt Vreden stehen thematisch die Vielfalt im kulturellen Miteinander, Vielfalt in Ökologie und Vielfalt im Strukturwandel im Mittelpunkt.

Das Münsterland bietet eine Menge Verschiedenartigkeit und Diversität innerhalb seiner “Parklandschaft mit bodenständigen Anwohnern”. Unter den Oberbegriff “Vielfalt” fällt eine Reihe gesellschaftlich relevanter Themen, die individuell erfahrbar sind und den Alltag der Menschen berühren und beeinflussen, die in aktuellen öffentlichen Diskussionen wahrgenommen und behandelt werden. Aspekte wie zum Beispiel Klimawandel und Biodiversität, Digitalisierung und wirtschaftlicher Wandel, kulturelle Traditionen und ihre Veränderung bieten Anlass und Inspiration für die künstlerische Erforschung der drei thematischen Schwerpunkte dieses Kunst-Projektes.

Nach Münster, Dülmen und Emsdetten wird nun eine Auswahl an Arbeiten im kult Westmünsterland zu sehen sein. Das Besondere an der Präsentation in Vreden ist die Einbindung der Kunst in die bestehende Dauerausstellung “Grenze” und in das Schaudepot im historischen “Armenhaus”. “Da sich die Ausstellungen des kults mit der Vielfalt der Region beschäftigen, war es naheliegend, die Kunst mit den kulturhistorischen Objekten ‚in den Dialog treten zu lassen‘”, erläutert Corinna Endlich das Konzept in Vreden. Die ausgestellten Arbeiten verteilen sich über das gesamte Haus, sodass die Besucherinnen und Besucher herzlich dazu eingeladen sind, eine eigene künstlerische Entdeckungsreise im kult zu unternehmen.

Die Teilnahme an der Eröffnung ist kostenfrei. An dem Abend gilt im kult die 3G-Regelung (getestet, geimpft, genesen). Die Nutzung der Kontaktverfolgung wird empfohlen. Die Ausstellung ist bis zum 21. November zu sehen. (pd/kre)