Den ersten Tag der Lockerung der Coronaschutzverordnung nutzen etliche Menschen zum Shopping. Fotos: kre

Borken. Deutlich mehr Leben als in den letzten Wochen war heute Mittag in der Innenstadt zu spüren. Tag eins der Lockerung der Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus wurde von einigen Bürgerinnen und Bürgern genutzt, um Besorgungen zu erledigen und vereinzelt auch um ein bisschen Shopping-Atmosphäre zu schnuppern. Vor und in den Modegeschäften waren einige Kundinnen unterwegs. Vor einigen Läden bildeten sich Warteschlangen – ein Zeichen dafür, dass die auferlegten Beschränkungen und selbst initiierten Schutzmaßnahmen funktionieren.

Mehr Frequenz aber keine besonderen Vorkommnisse beobachteten auch die Mitarbeiter eines Security-Dienstes im Vennehof. „Es sind mehr Kunden unterwegs, aber alle verhalten sich rücksichtsvoll“, so ihr Fazit des Vormittages. Auch auf dem Marktplatz zeigten sich deutlich mehr Leute, hielten aber die Sicherheitsabstände ein.

Deutlich mehr Frequenz, so hatte es den Eindruck, gab es im städtischen Straßenverkehr. Bereits am frühen Morgenbrummte der Kreisel an der Heidener Straße und auch mittags waren hier zahlreiche Pkw unterwegs.

Auch der Straßenverkehr hat deutlich zugenommen.
Die Leute hielten sich an die Abstandsregeln.
Zwischenzeitlich kam bei einigen echtes Shoppingfealing auf.

Interessante Beobachtung am Rande: Bei einem Stoffhandel am Ramsdorfer Postweg standen zeitweise fünf und mehr Personen an, um in den Laden zu gelangen. Hier ging es vornehmlich wohl darum, Material für Mundschutze zu erwerben. (kre)