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Sonne für Stromgewinnung nutzen

Städte und Kommunen berieten über Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen

KREIS. Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2021 wurden neue Flächenkorridore für die Förderung von Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlagen eröffnet. Seither mehren sich die Nachfragen zur Nutzung von Freiflächen für Photovoltaik-Anlagen auch im Westmünsterland. Dies haben daher heute (05.04.2022) die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen in einer Konferenz auf Einladung von zum Anlass genommen, gemeinsam eine kreisweite Potentialstudie für derartige Anlagen auf den Weg zu bringen.

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Wie Landrat Dr. Zwicker mitteilt, soll die Analyse bis Ende des Jahres Grundlagen für kommunale Bauleitplanungen liefern und auf diese Weise die eingeleitete Energiewende im Kreis Borken stützen. Unter Leitung des Kreises Borken werden nun für alle 17 Kommunen Potentialflächen identifiziert, die sich für die Errichtung von PV-Freiflächenanlagen in besonderem Maße eignen können. Berücksichtigung finden dabei planerische, wirtschaftliche, landwirtschaftliche, naturschutzfachliche und wasserwirtschaftliche Belange. Da alle dafür verantwortlichen regionalen Akteure beteiligt werden, könne so ein einheitliches Vorgehen für das gesamte Kreisgebiet sichergestellt werden, betont der Landrat.

Im weiteren Verlauf der Konferenz wurde über die aktuellen Aktivitäten im Breitbandausbau und im Rahmen der Mobilfunkkoordination beraten. Zudem gab es einen Austausch zur Situation bei der Unterbringung der ukrainischen Flüchtlinge in den Kommunen sowie zur Corona-Lage im Westmünsterland. (pd/kre)

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