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Solarfeld entlang der B67

Landwirt möchte 6,4 Hektar in Rhedebrügge für Photovoltaik nutzen

BORKEN. Mit einem Antrag zur Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage in Rhedebrügge beschäftigt sich der Bau- und Planungsausschuss der Stadt in seiner Sitzung am nächsten Donnerstag (9.Juni). Der Landwirt Heinrich Schulze Mengering will entlang der B76 rund 6,4 Hektar bislang als Grünland bzw. Acker genutzte Fläche mit aufgeständerten Solarpaneelen bestücken. Er wolle damit eine „verlässlich, klimaneutrale, heimische und erschwingliche Energieversorgung“ unterstützen, heißt es in seinem Antrag an die Stadt.

Zu den Dimensionen: Die Freiflächenanlage nutzt die ungefähre Fläche von neun Fußballfeldern und hat eine Nennleistung von 5900 kW/p. Nach Berechnungen unserer Redaktion können damit 6 Millionen kW/h im Jahr erzeugt werden. Das würde reichen, um rund 1200 Haushalte mit vier Personen ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Oder anderes gesagt: Rund ein Zehntel der 13871 Borkener Haushalte (verschiedener Größe) könnten davon profitieren. Nicht zuletzt würden laut Stadtverwaltung rund 3,7 Tonnen CO2 durch die Anlage eingespart werden.

Die rund 14.700 Solarmodule werden auf einem Gerüst maximal zwei Meter über dem Boden angebracht. Darunter kann weiter Gras wachsen. Ein 10 KV-Anschluss und eine Übergabestation stehen bereits am Hof des Landwirts zur Verfügung. Er hat bereits all seine Dächer mit PV-Anlagen ausgestattet. Der Ausschuss muss nun entscheiden, ob der Flächennutzungsplan für das Gebiet geändert wird und ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt wird. Die Verwaltung empfiehlt, die Planung einzuleiten und eine entsprechende landesplanerische Anfrage zu stellen. (pd/kre)

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