Schlosspark Velen: Weite Teile bleiben offen

Kompromisslösung mit dem neuen Pächter gefunden.

Rund um den Schlosspark werden demnächst Buchenhecken gepflanzt. Foto: SportSchloss Velen

Velen. „Fast alle Grünflächen des Parks einschließlich der Verbindung der „Langen Kieke“ zum Tiergarten werden weiterhin öffentlich nutzbar und erlebbar bleiben“, freut sich Jakob Graf Landsberg-Velen. In Abstimmung mit dem neuen Pächter „Châteauform“ wurde nun der Plan für die Einzäunung des Schlossparks in Velen festgelegt. „Im Einmündungsbereich Schlossbrücke/Lange Kieke wird der Weg so verlegt, dass die Velener den Rundweg behalten. Die meisten Brücken im Park können ebenfalls weiter genutzt werden. Damit ist insbesondere den Interessen der Fußgänger und Radfahrer Rechnung getragen, die weiterhin durch den Park sicher die Schule und das Wohngebiet Geeste erreichen möchten. „Zum privaten Bereich werden in Zukunft somit nur die beiden großen Flächen zwischen den Gebäuden, die Parkplätze sowie der Teil zwischen Thesingbach und Terrasse gehören.“

Trennung durch Hecken

Die vorgesehene Trennung von privaten und öffentlich zugänglichen Bereichen erfolgt im Wesentlichen durch doppelreihige Hainbuchenhecken, wie sie jetzt schon an vielen Stellen auf der Schlossanlage und in der Ortslage von Velen, beispielsweise an der Kirche und am Marien-Kindergarten, genutzt werden. Zwischen den Heckenreihen wird ein Maschendraht als Rankhilfe gezogen. Die Hecken werden eine Höhe von 1,20 Metern haben, so dass die Blickbeziehungen zwischen Kirche und Schloss sowie aus dem Park zum Schloss erhalten bleiben. „Vorhandene Hecken werden in die Gestaltung einbezogen“ – so Graf Landsberg-Velen.
„Die derzeitig vorgenommenen Fundamentarbeiten dienen nach dem 21. Dezember bis zur Inbetriebnahme durch den neuen Pächter der Absicherung der Gebäude. Zwischen Orangerie und Parkplatz sowie an der Brücke werden aus diesem Grund vorübergehend zusätzlich Bauzäune aufgestellt. Weiter wird bis Anfang des Jahres auch Security den gesamten Schlosskomplex überwachen“, erläuterte Geschäftsführer Ralf Groß-Holtick.


Für die „Magic Night“ am 30. Dezember werden Teile noch einmal geöffnet, damit die Remise für die Teilnehmer erreichbar ist. Die eigentlichen Umgestaltungen im Park erfolgen im nächsten Jahr.