Reparieren statt wegwerfen

Das Repair-Café wird ehrenamtlich unterstützt. Foto: DRK-press

Borken. In der Zeit vom 17. bis zum 25. November beteiligen sich erstmalig die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) und das Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO) gemeinsam an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“. Zusammen mit dem Borkener KARO an der Röntgenstraße 6 wird erstmals am kommenden Mittwoch (21. November) ein Repaircafé eröffnet. Von 14 bis 17 Uhr ist unter dem Dach der Abfallvermeidung Premiere für ein Repaircafé in Borken. Das Rote Kreuz greift hierbei auf die Erfahrungen der Bocholter und Stadtlohner Repaircafés zurück. Zahlreiche Ehrenamtliche wollen den guten Gedanken unterstützen, statt Gebrauchsgegenstände wegzuwerfen, sie erst einmal versuchen zu reparieren. Die Bocholter haben damit beste Erfahrung. Die Reparatur-Quote liegt bei guten 70 Prozent. Repaircafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen defekte Artikel reparieren. Zum ersten Borkener Repaircafé ist jeder eingeladen, der Haushaltsgegenstände repariert haben möchte – zum Beispiel ein kaputtes Radio, ein CD-Spieler, Drucker, Bügeleisen, Staubsauger oder ähnliches Dinge des täglichen Lebens. Die Anmeldung zur Reparatur erfolgt zuvor im „Café Henry“, ebenfalls an der Röntgenstraße 6. Werkzeug und Material für die meisten Reparaturen sind vor Ort, ebenfalls Reparaturexperten wie Elektriker oder Schneiderinnen.

Freiwillige gesucht

Das Repaircafé, das seit Jahren in Bocholt gut läuft und seit September auch in Stadtlohn, soll auch in Borken beim Roten Kreuz zur Dauereinrichtung werden. Deshalb werden Freiwillige gesucht, die Interesse haben, ihre Fähigkeiten bei einem Repaircafé einzubringen und mit ihrer Kenntnis anderen helfen zu wollen. Interessenten können sich am 21. November in eine Liste eintragen oder beim KARO Borken melden, Tel. 02861/8029-385.