Pflegedirektorin Elisabeth Rößmann (vorne Mitte) und das Team des Borken Pflegearbeitskreises. Foto: pd

BORKEN. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege sind die größte Berufsgruppe im Klinikum Westmünsterland. Täglich verrichten sie eine unverzichtbare Arbeit – zum größten Teil in Eigenverantwortung. Damit Kraft und Motivation nicht auf der Strecke bleiben, sondern regelhaft aufgebaut werden, gibt es im St. Marien-Hospital seit 30 Jahren den Arbeitskreis Pflegequalität. In diesen Tagen trifft sich die Gruppe zum 150-igsten Mal.

„Wir waren damals mit eines der ersten Krankenhäuser, die Pflegekonzepte in den Berufsalltag der Pflegenden integriert haben“, erklärt Pflegedirektorin Elisabeth Rößmann. Sie war von Anfang an dabei und hat die Maßnahmen mitentwickelt und vorangetrieben. So entstand auch die Idee einen Arbeitskreis Pflegequalität ins Leben zu rufen, der sich mehrmals jährlich trifft und Konzepte entwickelt, um Pflegende fortzubilden und mental zu stärken. So wird in der Gruppe z.B. die Weiterentwicklung der pflegerischen Standards vorangetrieben und neue pflegewissenschaftliche und pflegepraktische Erkenntnisse in den Alltag eingebaut.

Der Arbeitskreis gibt sich wechselnde Jahresthemen, aktuell lautet das Schlagwort „Insel“. Die einzelnen Buchstaben stehen synonym für „Inspiration, Neues, Sprache, Erfahrung und Lebendigkeit“. Dabei handelt es sich jeweils um das Erlernen unterschiedlicher Kommunikationsmodelle und der Selbstpflege der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (pd/kre)