Prüfer sind zufrieden

Außenprüfungstermin zum Raesfelder Breitbandausbau verlief erfolgreich.

Fr. Dr. Grob (Landwirtschaftsministerium NRW), Hr. Conrad (Gigabit NRW), Hr. Pieper (Gigabit NRW) und der Erste Beigeordnete Martin Tesing (v. li. n. re.) freuen sich über die positive Prüfung. Foto: Gemeinde Raesfeld

Raesfeld. „Keine Beanstandung!“, so lautet das erfreuliche Ergebnis der Außenprüfung zum Breitbandausbau in den Raesfelder Außenbereichen. In der letzten Woche konnten sich Prüfer der Atene KOM (Fördermittelgeber des Bundes), der Bezirksregierung Münster und des Landesumweltministeriums davon überzeugen, dass der Baufortschritt für den Breitbandausbau im Zeitplan ist und dass auch die übrigen Bestimmungen des Förderbescheids eingehalten werden. Diese Form der Außenprüfung ist im Förderbescheid zum Breitbandausbau vorgeschrieben und erfolgt routinemäßig im Rahmen der Förderung. Zu den weiteren Bestimmungen des Förderbescheids gehört es unter anderem auch das eingesetzte Material und die Verlegtechniken zu prüfen. Vier Stunden nahmen sich die Prüfer Zeit, um gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Martin Tesing und Daniel Knufmann von der Gemeinde Raesfeld sowie Vertretern der ausbauenden Firma Grethen und der Glasfaser Westmünsterland GmbH einige besonders markante Baustellenpunkte und Verlegungstechniken im Außenbereich anzuschauen.

Angesehen haben sich die Prüfer:

· Den Hauptverteiler (POP) am Hellweg

· An der Markstegge: Die Verlegung eines Hausanschlusses bis zur Hauswand mit horizontaler Spülbohrung

· Einen Streckenabschnitt an der Nesse, auf dem Leerrohre eingepflügt wurden

· Im Bereich Vennekenweg/Entenschlatt den unterirdischen Verteilerschacht und wie Glasfasern in das Leerrohr eingeblasen werden.

Mittlerweile sind 50 Prozent der Tiefbauarbeiten abgeschlossen und circa 90 Hausanschlussleitungen bis vor das Haus verlegt worden. Wegen des für die Tiefbauarbeiten günstigen frostfreien Wetters wird beim Ausbau daher nun verstärkt darauf gesetzt die Tiefbauarbeiten vor dem Wintereinbruch so weit wie möglich voranzubringen. Der Anschluss der ersten Haushalte, der ursprünglich für Ende des Jahres geplant war, wird sich daher geringfügig verschieben und voraussichtlich im Februar 2019 erfolgen. „Wir müssen die aktuelle Wetterlage nutzen und wollen möglichst viele Kilometer Tiefbauarbeiten erledigen“, erklärt dazu Martin Tesing, „je eher die Tiefbauarbeiten erledigt sind, desto eher können wir auch alle anderen Hausanschlüsse verlegen!“