Parkplatz in Sicht

Baubeginn ist der kommende Montag (11. November) / Bis zum Jahresende sollen asphalierte Parkplätze für 18 Fahrzeuge angelegt werden.

Nachdem die archäologischen Arbeiten abgeschlossen sind, kann nun mit den Bauarbeiten für den Parkplatz begonnen werden. Foto: Stadt Borken.

Borken. Der Hauptausschuss hatte im April mehrheitlich beschlossen, in der Wall- und Grabenzone “Im Piepershagen” einen provisorischen Parkplatz als Zwischenlösung anzulegen. Der provisorische Parkplatz sollte dabei so tief wie möglich errichtet werden, damit die Rückbaukosten für die Errichtung des endgültigen Parkplatzes so gering wie möglich ausfallen. Im Mai hatte die Stadt Borken mit dem Landschaftsverband Westfahlen Lippe (LWL) in enger Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde eine archäologische Untersuchung der Fläche beauftragt. Nach der Rückmeldung des LWL kann nun mit den Arbeiten für die Herstellung des provisorischen Parkplatzes begonnen werden.

Baubeginn ist der kommende Montag (11. November). Bis zum Jahresende soll der Parkplatz fertiggestellt werden. Die Firma B+G Baugesellschaft mbH aus Bocholt wird auf der Fläche neben einem Asphaltparkplatz für 18 Fahrzeuge eine flache Mulde für die Entwässerung der Fläche angelegen.

Ziel ist weiterhin die Errichtung des endgültigen Parkplatzes mit städtebaulicher Förderung mit den folgenden Vorteilen:

  • Freistellung des Diebesturmes als eines der historischen Wahrzeichens der Stadt Borken,
  • Herrichtung einer attraktiven Grünfläche,
  • Herstellung einer attraktiven Treppenanlage mit Sitzelementen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität,
  • Herrichtung einer attraktiven Grünfläche,
  • Barrierefreier Ausbau für eine zügige Radwegenutzung auf der sog. Kulturachse zwischen alten Rathaus am Marktplatz und dem neuen Rathaus, sowie darüber hinaus die Anbindung an den neuen Radweg entlang der Borkener Aa (Unterquerung Nordring),
  • Nutzung der Freiflächen als zusätzlicher Parkraum im Rathausumfeld. Hierfür soll nach dem Vorbild des Parkplatzes vor dem Holkensturm das Gelände leicht abgesenkt werden, um die ehemalige Grabensituation vor den stadtbildprägenden Türmen erfahrbar zu machen. (pd/vr)