Parken am Diebesturm

Der Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt Borken plant einen provisorischen Parkplatz.

In der Wall- und Grabenzone "Im Piepershagen" soll vor dem Diebesturm ein provisorischer Parkplatz entstehen. Grafik: Stadt Borken

Borken. Wenn es nach den Planungen des Umwelt- und Planungsausschusses (UPA) geht, soll durch den Abriss der Gebäude Im Piepershagen 16, 16a und 18 im Frühjahr dieses Jahresdie Sicht auf den Diebesturm bald freigegeben werden. Zukünftig soll es zudem möglich sein, vor dem historischen Bauwerk der Stadt zu parken. Wie das Areal genauer aussehen soll, wird der UPA in seiner nächsten Sitzung am 13. März besprechen. Das städtische Gremium hatte Ende November 2018 die Umgestaltung der Wallzone zwischen dem Diebesturm und der Straße „Im Piepershagen“ erörtert und bereits damals die Nutzung der Freiflächen als zusätzlichen Parkraum im Rathausumfeld diskutiert. Hierfür soll nach dem Vorbild des Parkplatzes vor dem Holkensturm das Gelände leicht abgesenkt werden, um die ehemalige Grabensituation vor den stadtbildprägenden Türmen erfahrbar zu machen. Der provisorische Parkplatz für 18 Fahrzeuge in Asphaltbauweise mit Schottertragschicht wurde mit Baukosten in Höhe von 72.000 Euro veranschlagt. Zur Entwässerung würde eine flache Mulde angelegt. Für den späteren Bau des Wallgraben Parkplatzes, der Stufenanlage am Fuße des Diebesturmes und der Neugestaltung der De-Wynen-Gasse müsste die Asphaltfläche inklusive der Tragschicht zurückgebaut werden, diese Kosten sind in der Schätzung enthalten.