Mit dem Abstand einer Oberschenkelknochenlänge begrüßte Dr. Björn Thobe Christian Bennör, neuer Leiter des Fachbereichs Unfallchirurgie. Foto: pd

Borken. Seit Anfang April ist Christian Bennör neuer Leitender Arzt der Borkener Unfallchirurgie. Der Fachbereich ist Teil der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Dr. Björn Thobe. Das teilte jetzt die Pressestelle des Klinikums Westmünsterland mit.

Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie war zuletzt als Oberarzt in der Chirurgischen Klinik II (Orthopädie und Unfallchirurgie) der Christophorus Kliniken in Coesfeld tätig. Durch die Teilnahme der Abteilung als Lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Nord-West war er hier als zertifizierter ATLS Provider (ein internationaler Standard zur Behandlung von Traumapatienten in der Notaufnahme) regelmäßig an der Versorgung schwerverletzter Patienten beteiligt.

Schwerpunktmäßig hat sich Bennör auf die Alterstraumatologie, die Behandlung von Frakturen und Verletzungen im Kindesalter sowie die Versorgung von Wirbelsäulenverletzungen mittels minimalinvasiver Verfahren spezialisiert. Ebenso beteiligte er sich in Coesfeld maßgeblich an der Weiterentwicklung und Überprüfung eines Schmerztherapiekonzeptes. Daneben verfügt der gebürtige Sylter über die Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“ und die Fachkunde „Rettungsdienst“. Zudem erfüllt er die Anforderungen zum D-Arzt- und Verletzungsartenverfahren (VAV) im Rahmen des Berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens. Ein weiteres großes Anliegen ist ihm die Aus- und Weiterbildung von Assistenzärzten und Medizinstudenten. So engagiert er sich seit Jahren im Bereich der Personalakquise.

Im Borkener Krankenhaus ist der 43-jährige vielen bereits bekannt. In der Zeit von 2005 bis 2012 arbeitete er als Assistenzarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Bennör freut sich auf die neue Aufgabe im bereits vertrauten Arbeitsumfeld. „Im Borkener Krankenhaus habe ich stets das fachübergreifend kollegiale Miteinander als positives Herausstellungsmerkmal empfunden. Eine eng verzahnte Teamarbeit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und vor allem bei der Behandlung von mehrfach- und schwerkranken Patienten ein zentrales Element“, so Bennör. Der Vater zweier Kinder ist verheiratet und wohnt in Borken. (pd)