Kinder der Kita "Waldwürmer" weihten das neue Spielschloss ein. Bürgermeister Martin Tesing (r.) und Bauamtsleiter Bernd Roters freut es. Fotos: E. Kremer

RAESFELD. Das Naturerlebnisgelände im Tiergarten am Schloss ist ab sofort wieder voll zugänglich. Vier Wochen lang hatten hier Handwerker das Sagen. Der Spielplatz war so lange gesperrt. Mitarbeiter des Bauhofes entfernten währenddessen einen Teil des alten Niedrigseilparcours, dessen Befestigungen an den Bäumen tiefe Spuren hinterlassen hatten. Eine Fachfirma installierte eine neue Spielelandschaft, in die Elemente zum Klettern und Balancieren integriert wurden, und erneuerte bestehende Spielgeräte.

94.000 Euro aus der Gemeindekasse wurden laut Bürgermeister Manuel Thesing für die Instandsetzung und Umgestaltung des Geländes in die Hand genommen. Eine Investition, die sich lohne, da das Naturerlebnisgelände extrem stark angenommen werde. „Hier ist man nie alleine“, so Thesing. Auch von außerhalb gebe es zahlreiche Besucher. „Ziel des Geländes, das 2012 angelegt wurde, war es, eine weitere Attraktion für Familien neben dem Schloss zu schaffen. Das ist absolut gelungen. Die jetzige Investition ist der konsequente Schritt, das Gelände attraktiv zu halten“, so der Bürgermeister.

Bernd Roters, Leiter des Bauamtes, erläuterte die einzelnen Maßnahmen. „Die Bäume des Niedrigseilgartens haben gelitten, deshalb wurden alle Befestigungen entfernt. Rutschen, Seile und Klettermöglichkeiten sind in das neue Spielschloss eingearbeitet worden.“ Der große Bau aus langlebigem Akazienholz greife die Schlossthematik auf und sei insbesondere für Kinder von vier bis 12 Jahren geeignet. Ein separates, kleineres Häuschen wende sich an Kleinkinder. Zudem wurden 150 Kubikmeter Hackschnitzel neu eingebracht. Enorm lange Lieferzeiten hatten die Maßnahme verzögert. „Es kommt noch eine Bank-Tisch-Kombination, die wird aber erst in der zehnten Kalenderwoche 2022 erwartet“, so Roters.

Über die neuen Spielgeräte freuen sich nicht nur die Tiergarten-Besucher. Auch die Kinder aus der benachbarten KiTa „Waldwürmer“ nutzen das Gelände jetzt noch lieber. Sie hatten die Renovierungs- und Bauarbeiten in den letzten Wochen aus nächster Nähe beobachten können. (pd/kre)