In der dunklen Jahreszeit kommt es häufiger zu Wildunfällen. Foto: AdobeStock

HEIDEN. Leichte Verletzungen hat der Fahrer eines Motorrollers am Samstag bei einem Wildunfall in Heiden erlitten. Der 16-Jährige befuhr laut Polizeibericht gegen 18.15 Uhr die Straße Drögen Bokelt in Richtung L600. Ein Rehwild lief in Höhe der Einmündung Holthusen plötzlich auf die Fahrbahn. Der Heidener prallte mit dem Tier zusammen und stürzte. Der Leichtverletzte wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen; der entstandene Sachschaden liegt circa bei 1.000 Euro. Das Rehwild verendete.

Wildunfälle sind derzeit leider keine Seltenheit in unserer Region. Die Polizei gibt zu diesem Thema erneut folgende allgemeine Hinweise: Die Verkehrsteilnehmer sollten sich darauf einstellen, dass es außerhalb geschlossener Ortschaften stets zu Wildtieren auf der Fahrbahn kommen kann – eine vorsichtige und bremsbereite Fahrweise ist daher unbedingt ratsam. Wenn Wild in Dunkelheit die Straße quert, sollten Kraftfahrer abblenden und kontrolliert abbremsen, ohne jedoch auszuweichen: Zu groß ist die Gefahr, dabei von der Fahrbahn abzukommen. Wenn es doch zu einem Wildunfall kommt, ist die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen. (pd/kre)