Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßte Anfang des Jahres Bernd Vierhaus und Vera Schuldis, die der Kreis Borken im Rahmen des „Deutschland-Stipendium“ fördert – mit dabei Dr. Gerd Eckstein, beim Kreis u. a. zuständig für die Kontakte zu den hiesigen Hochschulen. Foto: pd

KREIS BORKEN. Hervorragende Studienleistungen legten nun die beiden vom Kreis Borken geförderten Deutschlandstipendiaten Vera Schuldis aus Rottweil und Bernd Vierhaus aus Velen im Rahmen des Auswahlverfahrens für die neue Förderrunde 2020/21 ab. Im Rahmen der Deutschlandstipendien erhalten die beiden am Campus Bocholt Studierenden weiterhin eine finanzielle Unterstützung von 300 Euro monatlich. Eine Hälfte der Fördersumme kommt dabei aus Bundesmitteln und die andere Hälfte übernimmt der Kreis Borken. “Ich freue mich über die herausragenden Leistungen der Studierenden und dass wir sie weiterhin auf ihrem Ausbildungsweg unterstützen dürfen”, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker. An diesen tollen Ergebnissen sehe man eindrucksvoll, dass der Kreis Borken das Geld gut angelegt habe.

Landrat Dr. Zwicker weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Bedeutung von Stipendien auch für die heimische Wirtschaft hin: “Die Unternehmen aus der Region beklagen immer häufiger den weiter zunehmenden Mangel an Fach- und Führungskräften”, erklärte er. “Mit den beiden ‚Deutschlandstipendien‘ möchten wir ein deutliches Zeichen setzen, dass gute Studienleistungen sich lohnen. Zugleich wollen wir für den Hochschulstandort Bocholt werben”, erklärt er.

Vera Schuldis wird zum Wintersemester 2020/21 den Masterstudiengang Bionik am Hochschulstandort Bocholt beginnen und Bernd Vierhaus befindet sich ab dem Winter im letzten Semester seines Bachelorstudiums in der Fachrichtung International Management.

Deutschlandstipendiaten erhalten monatlich eine finanzielle Unterstützung von 300 Euro. Die eine Hälfte davon übernehmen private Förderer wie Unternehmen, Verbände, Stiftungen oder Privatpersonen und die andere Hälfte trägt der Bund. Die Förderung wird einkommensunabhängig vergeben und kann zusätzlich zum BAföG bezogen werden. Die finanzielle Förderung wird durch ein ideelles Begleitprogramm ergänzt. Das Stipendium wird für mindestens zwei Semester vergeben. (pd/kre)