KREIS BORKEN. Stolze 171 km/h hatte ein Autofahrer auf dem Tacho, den die Polizei in dieser Woche in Bocholt auf der B 473 stoppte. Erlaubt waren nur 100 km/h. Der Fahrer ist einer von 115, gegen die Bußgeldverfahren eingeleitet wurde. Er und zwei weitere Fahrer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass laut Polizei zudem mit der Auferlegung eines Fahrverbotes gerechnet werden muss. 440 Verkehrsteilnehmer kamen mit einem Verwarnungsgeld davon.

Die Polizei hatte im Zeitraum vom 11. bis zum 17. März an insgesamt sieben Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen bei 8.886 Fahrzeugen durchgeführt. Das Ergebnis: Insgesamt überschritten 555 Fahrzeugführerinnen und Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Das entspricht sechs Prozent der kontrollierten Fahrzeuge.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. (pd/kre)