Die Kreispolizei stellte in einer Woche 990 Tempoverstöße fest. Foto: AdobeStock

KREIS BORKEN. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 06. bis 12. August der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 22 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch. Bei der Überprüfung von 14.592 Fahrzeuge waren sieben Prozent zu schnell unterwegs. Anders ausgedrückt: 990 Fahrerinnen und Fahrer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Acht von ihnen derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. 146 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 844 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.

Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen: Auf der Südstraße in Rhede war ein Autofahrer innerorts bei maximal zulässigen 30 km/h mit gemessenen 59 km/h unterwegs. Jeweils rund 50 km/h zu schnell war ein Verkehrsteilnehmer auf der B67 in Borken (150 km/h bei erlaubten 100 km/h) und ein Autofahrer in Vreden, der bei maximal zulässigen 70 km/h mit 124 km/h gemessen wurde. (pd/kre)