Seitenwechsel für den Chefarzt: Dr. Alexander Brock pflegt seit seiner Jugend auch erfolgreich seine Leidenschaft für die Musik. Foto: Dirk Rades

Eigentlich ist die Medizin ja die Berufung von Dr. Alexander Brock aus Borken. Aber manchmal, da bricht der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St. Marien-Hospital Borken aus seinem Alltag aus, tauscht Stethoskop gegen Kopfhörer und Mundschutz gegen Mikrophon und steht dann als DOC BROCK im Tonstudio statt im Behandlungszimmer. Aktuell kam dabei als Ergebnis ein
pfiffig-musikalischer Beitrag zur Bundestagswahl heraus. Passend zum Titel, der im Studio von Produzent Peter Schnell entstanden ist, wurde ein aufwändiges Musikvideo präsentiert, dass derzeit fleißig im Netz geteilt und geliked wird. Der Betrachter wird dabei den einen oder anderen Promi aus der Bundespolitik trotz grafischer Verfremdung gleich wiedererkennen. Aber so gut gelaunt und locker hat man Merkel & Co. wohl selten zuvor erlebt. Die Liebe zu Bühne und Musik wurde dem Mediziner in die sprichwörtliche Wiege gelegt: Der Vater war Intendant am Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel und Generalintendant der städtischen Bühnen in Osnabrück, die Mutter ist Schauspielerin, der eine Bruder Rocksänger und der andere Opernsänger in Dortmund. So war vorprogrammiert, dass auch Alexander sich schon in der Kindheit der Musik widmete. Neben Studium und hauptberuflicher Laufbahn als Mediziner blieb die Leidenschaft zur Musik allerdings oft auch auf der Strecke. Doch zum Glück fand der Borkener zu seiner Berufung zurück.
Und so entstanden viele neue Titel, die noch in diesem Jahr auf einer CD veröffentlicht werden. Einen Vorgeschmack auf das Album gibt die Auskopplung ‘Rechts oder Links’. Zu einer tatsächlichen Wahlentscheidung soll der Song allerdings keinen Beitrag leisten: „Der Titel ist eher Ausdruck für die Beliebigkeit und Austauschbarkeit der auf höchster Ebene agierenden Personen“, beschreibt das der Doktor augenzwinkernd und stimmt an: “Du brauchst kein Ja oder Nein, bleib unbestimmt von vornherein, sag’ einfach nur vielleicht…“


Wer nun neugierig geworden ist auf das Ergebnis der Produktion – hier geht es zum Video: www.youtube.com/watch?v=_PsDyxNcWg4